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32-Jähriger wegen geplanten Anschlag verurteilt

11.4.2019 12:53 Uhr

Am Donnerstag hat ein Gericht in Kopenhagen einen 32-jährigen Mann wegen eines versuchten Terroranschlags verurteilt.

Der in Schweden lebende Flüchtling hatte nach Überzeugung des Gerichts geplant, in der dänischen Hauptstadt eine oder mehrere Bomben zu zünden und willkürlich Menschen mit einem Messer anzufallen. Über die Strafmaß des in Schweden lebenden Syrers wird am 20. Mai entschieden.

Angeklagter habe Anschlag mit Mann aus Deutschland geplant

In Deutschland wurde ein Mann 2017 wegen derselben Sache verurteilt, die beiden Syrer sollen den Anschlag gemeinsam geplant haben. Beide Gerichte kamen zu der Überzeugung, dass die Männer mit der Terrororganisation Islamischer Staat sympathisieren.

Der Mann in Deutschland war im November 2016 an der Grenze zu Dänemark wegen fehlender Papiere aufgehalten worden. Im Gepäck hatte er mehr als 17.000 Zündhölzer, 17 Batterien, Walkie-Talkies, eine Feuerwerkspackung und zwei Küchenmesser - Explosionsmasse für mindestens eine Bombe und anderes Material für weitere Sprengkörper. Das Landgericht Ravensburg verurteilte den damals 21-Jährigen zu mehreren Jahren Jugendhaft.

(gi/dpa)