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30 Malls in der Türkei stehen wegen ausstehender Kreditzahlungen vor Banken-Übernahme

15.1.2021 13:50 Uhr

Rund 30 Einkaufszentren in der Türkei sind vom Bankrott bedroht, da das Management der Einkaufszentren während der Covid-19-Pandemie Mieteinnahmen verloren hat und immer mehr Geschäfte in den Malls schließen müssen, berichtete die Tageszeitung Dünya am 14. Januar.

Laut statistischer Erhebungen für das Jahr 2021 gibt es in der Türkei rund 440 Einkaufzentren oder Malls, die zusammen über mehr als 13 Millionen Quadratmeter Mietfläche verfügen. Ferner erteilen die Zahlen Auskunft darüber, dass die Einkaufszentren des Landes den Banken rund 15 Millionen Dollar schulden. "Banken werden bald die größten Eigentümer von Einkaufszentren, wenn die Managements ihre Kredite nicht umstrukturieren können", sagte Avi Alkas, stellvertretender Direktor der Turkish Shopping Malls and Managements Association.

Die Einnahmen aus Einkaufszentren gingen 2020 auf 48 Milliarden Lira zurück, weniger als ein Drittel der Einnahmen in Höhe von 160 Milliarden TL im Jahr 2019, erklärte Alkas. Darum forderte er die Banken auf, die Darlehenszahlungen für ein Jahr ohne Zinsen zu stunden. Einkaufszentren gehörten zu den ersten Unternehmen, die Ankara im Juni nach der ersten Welle von COVID-19-Infektionen wiedereröffnet hatte.

(ce)

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