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3. Liga: Zuschauer sorgen nach Rassismus-Vorfall für Festnahme

15.2.2020 9:26 Uhr

Nachdem ein Fan von Preußen Münster Leroy Kwadwo von den Würzburger Kickers rassistisch beleidigte, zeigten andere Fans auf ihn und riefen "Nazis raus". Die Ordnungskräfte konnten den Mann so ausfindig machen und festnehmen.

Das teilte der Verein nach dem 0:0 gegen die Würzburger Kickers mit.

Nach Clubangaben hatte der Mann in der Schlussphase der Partie den Würzburger Spieler Leroy Kwadwo beleidigt und Affenlaute in dessen Richtung gemacht.

"Nazis raus!"

"So abstoßend die getätigten Affenlaute gegen den Spieler waren, so beeindruckend war die anschließende Reaktionen der übrigen Zuschauer, die nicht nur auf den Täter zeigten und ihn so für die Ordnungskräfte erkennbar machten, sondern mit unüberhörbaren Nazis-raus-Rufen die starke antirassistische Haltung der Preußenfans und der Münsteraner deutlich machten", hieß es in einer Vereinsmitteilung. Der Club entschuldigte sich bei Kwadwo und den Gästen aus Würzburg.

"Sowas gehört nicht ins Stadion. Ich habe nicht gedacht, dass mir so etwas mal passieren würde", wurde der 23 Jahre alte Kwado von den "Westfälischen Nachrichten" zitiert und bedankte sich für die Reaktion der Fans.

50.000 Euro Strafe für Schalke

Zuletzt hatte es auch im DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC einen Rassismus-Vorfall gegeben. Am 4. Februar hatten Schalker Fans Hertha-Profi Jordan Torunarigha beleidigt. Schalke wurde zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt.

(be/dpa)

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