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28 Flüchtlinge aus Haiti vor den Bahamas ertrunken

4.2.2019 0:08 Uhr

Wie die Botschaft der USA auf Haiti bestätigt hat, ist vor den Bahamas ein Flüchtlingsboot aus Haiti gesunken. Mindestens 28 Menschen kamen dabei ums Leben. Via Twitter warnte die US-Botschaft danach vor "illegalen Migranten- und Schmuggeleinsätzen", da diese "in Tragödien enden" könnten.

Vor der Küste der Bahamas sind mindestens 28 Flüchtlinge aus Haiti ertrunken. Wie die Behörden auf den Bahamas am Sonntag mitteilten, sank das Flüchtlingsboot am Samstag zehn Kilometer vor der Küste. Zunächst seien 13 Leichen geborgen worden, 15 Menschen hätten gerettet werden können. Am Sonntag seien dann 15 weitere Leichen und zwei Überlebende gefunden worden.

Haiti leidet unter den Erdbebennachfolgen sowie großer Armut

Die US-Botschaft in Haiti bestätigte die Opferzahl und warnte über den Kurzbotschaftendienst Twitter: "Illegale Migranten- und Schmuggeleinsätze sind gefährlich und enden oft in Tragödien."

Viele Haitianer versuchen, den verarmten Karibikstaat zu verlassen. Verschärft wurde die Lage durch ein verheerendes Erdbeben im Januar 2010, bei dem etwa 200.000 Menschen ums Leben kamen. Die Bevölkerung leidet unter Massenarbeitslosigkeit und einer hohen Inflationsrate.

(ce/afp)

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