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27.212 Menschen aus der Türkei erhielten 2019 eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland

28.11.2020 16:10 Uhr

Das Europäische Statistikamt (Eurostat) veröffentlichte 2019 erstmals Daten zu Personen, die eine Aufenthaltserlaubnis in EU-Ländern erhalten haben. Dementsprechend stieg im vergangenen Jahr die Zahl derjenigen, die zum ersten Mal eine Aufenthaltserlaubnis in EU-Ländern (aus allen anderen Ländern) erhalten haben, gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent und erreichte 3 Millionen. 75.347 Menschen davon kamen aus der Türkei. In Deutschland erhielten 27.212 Türken erstmals eine Aufenthaltsgenehmigung.

Die Mehrheit derjenigen, die zum ersten Mal eine Aufenthaltserlaubnis aus EU-Ländern erhielten, waren Ukrainer mit 756.548. 41 Prozent der Zugänger ließen sich aufgrund von Beschäftigungsmöglichkeiten in EU-Ländern nieder, gefolgt von 27 Prozent, die aus familiären Gründen zuzogen. 18 Prozent kamen aus anderen Gründen wie dem internationalen Schutz und 14 Prozent aus Bildungsgründen.

Auf Ukrainer folgten EU-weit die marokkanischen Bürger mit 132.894, die indischen Bürger mit 130.911, chinesische Bürger mit 109.919, brasilianische Bürger mit 101.149, syrische Bürger mit 95.270 und türkischen Bürger mit 75.347. Die EU-Länder, in denen türkische Staatsbürger die erste Aufenthaltserlaubnis erhielten, waren Deutschland mit 27.212, die Niederlande mit 6889, Frankreich mit 6023, Polen mit 5789 und Bulgarien mit 4947.

(ce)

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