Screenshot Handy-Video

22-Jährige ohne Mund-Nasen-Schutz schlägt Polizistin in Wuppertal bei Corona-Kontrolle

25.12.2020 17:00 Uhr

Eine 22-jährige Wuppertalerin mit Kinderwagen hat nach Meldungen der zuständigen Behörden am 22. Dezember in der Innenstadt von Wuppertal Elberfeld bei einer Maskenkontrolle randaliert, die Polizei beleidigt und einer Beamtin in den Bauch geschlagen. Danach musste sie von den Ordnungskräften zur Beruhigung kurzzeitig fixiert werden und sieht sich nun einer Vielzahl vonStrafanzeigen ausgesetzt.

Gegen 14.30 Uhr am Dienstag, so der Polizeibericht, wurde die 22-jährige deutsche Mutter mit Kinderwagen im Bereich der City von Wuppertal Elberfeld im Fußgängerzonenbereich am Turmhof ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen. Zwei Streifenbeamtinnen der Polizei machten sie auf den Verstoß gegen die in Wuppertal gültige Coronaverordnung aufmerksam. Nach Berichten der Polizei sahen sich die beiden Beamtinnen umgehend Beleidigungen der 22-jährigen Wuppertalerin ausgesetzt. In der Folge der massiven Beleidigung, wie die Polizei meldet, wurde die junge Frau aufgefordert, ihre Personalien anzugeben, damit man wegen der diversen Ordnungswidrigkeiten gegen sie vorgehen könne. Doch statt ihre Personalien mitzuteilen und den amtlichen Vorgang damit abzukürzen, soll die 22-Jährige mit dem Kinderwagen rennend in Richtung Wall, ein angrenzender Teil der Fußgängerzone in Elberfeld, geflohen sein, um sich der Aufnahme der Personendaten vorsätzlich zu entziehen.

Randalierende 22-Jährige musste fixiert werden

Die Beamtinnen hatten zwischenzeitlich Verstärkung in der nahegelegenen Wache, welche für die City in Wuppertal Elberfeld zuständig ist, angefordert. Die Fahrzeuge trafen zeitnah ein und konnten die flüchtige 22-jährige an einer Bushaltestelle am Wall stellen. Dort gab sie auch ihre Ausweispapiere zur Personenfeststellung heraus, meldet die Pressestelle der Polizei Wuppertal. Dabei sahen sich die Beamtinnen und Beamten aber erneut den Beschimpfungen der jungen Mutter ausgesetzt. Während der Aufnahme der Personalien wurde die 22-jährige Wuppertalerin gegenüber einer Beamtin gewalttätig und attackierte sie mit einem Schlag in den Bauch auch körperlich.

Da sich die Situation weiter hochzuschaukeln drohte, so die Pressestelle der Polizei Wuppertal, wurde die Frau nach der Attacke auf die Polizistin zu Boden gebracht und zur Beruhigung sowie Deeskalation kurzzeitig fixiert. Für das Kind im Kinderwagen habe laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. Sofort nachdem die junge Mutter sich beruhigt hatte, wurden ihr die Handfesseln abgenommen und sie konnte ihr Kind versorgen. Am Ende stand ein Platzverweis für die 22-Jährige zu Buche. Auf die Frau werden diverse Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des ursprünglichen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung der Stadt Wuppertal zukommen. Über die Social Media wurde der Vorgang nur in Ausschnitten während der Fixierung als Handy-Video gezeigt, was zu einem größeren Echo wegen angeblicher Polizeigewalt führte.

(ce)

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