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21.000 Menschen nach Zyklon obdachlos

4.5.2019 0:38 Uhr

Ungefähr 21.000 Menschen sind durch den Zyklon "Kenneth" in Mosambik aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben worden. Die Opfer des zweiten schweren Wirbelsturms binnen weniger Wochen in dem südafrikanischen Land würden in zentralen Unterkünften oder bei Gastfamilien untergebracht, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag mit.

"Der Schaden, den Zyklon Kenneth verursacht hat, ist entsetzlich", sagte die IOM-Einsatzleiterin für Mosambik, Katharina Schnöring. Die Lebensgrundlage Tausender Familien sei zerstört.

Auf "Idai" folgte "Kenneth"

"Kenneth" war vor einer Woche auf Land getroffen. Nach Angaben der Regierung von Mosambik wurden durch den jüngsten Wirbelsturm rund
200.000 Menschen geschädigt. Erst Mitte März hatte der Zyklon "Idai" im Zentrum der früheren portugiesischen Kolonie gewütet. Rund 600 Menschen kamen ums Leben.

(an/dpa)