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2018 wurden 787.500 Kinder geboren

3.9.2019 11:35 Uhr

Die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder ist im vergangenen Jahr gestiegen. 787.500 kamen auf die Welt - rund 2600 Neugeborene mehr als noch 2017, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau blieb bei 1,57 Kindern.

Auffällig sei die Zunahme älterer Mütter, die bei der Geburt eines Kindes 40 Jahre oder älter waren, sagten die Statistiker. Das war im vergangenen Jahr bei 42.800 Geburten der Fall. In der Gesamtgruppe aller Mütter sei die Geburtenhäufigkeit der Frauen ab 40 mit 88 Kindern je tausend Frauen zwar relativ gering. Im Vergleich zu 1990 habe sich die Zahl aber fast vervierfacht.

Hamburg, Berlin und Bremen vorne

An erster Stelle bei den Bundesländern standen 2018 die Stadtstaaten Hamburg mit 12 Kindern sowie Berlin und Bremen mit jeweils 11 Neugeborenen je 1000 Einwohnern. In Bundesländern mit einer relativ jungen Bevölkerung gibt es mehr potenzielle Eltern. Dort werden deshalb vergleichsweise mehr Kinder geboren.

(be/dpa)

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