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2. Liga Roundup - Union Berlin neuer Zweiter

3.3.2019 15:56 Uhr

Im Schnecken-Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Köln seine Führung gefestigt. Das Team von Trainer Markus Anfang setzte sich dank der Treffer von Anthony Modeste (40. Minute/Foulelfmeter) und Dominick Drexler (59.) mit 2:1 (1:0) beim FC Ingolstadt durch. Damit vergrößerten die Kölner ihren Vorsprung auf den zuletzt schwächelnden Hamburger SV, der am Montag mit der Partie gegen Greuther Fürth den 24. Zweitliga-Spieltag abschließt, vorübergehend auf vier Zähler.

Im Duell mit dem Vorletzten aus Ingolstadt ließen die Kölner zwar erneut spielerische Klasse vermissen, konnten sich aber erneut auf den erstmals von Beginn an eingesetzten Modeste verlassen. Der erst seit Mitte Februar spielberechtigte Angreifer erzielte in seinem vierten Einsatz sein bereits viertes Tor. Nach Drexlers Tor zum 2:0 schien der 15. Saisonsieg sicher, ehe Björn Paulsen (90.+1) mit seinem Anschlusstreffer nochmals für Spannung sorgte.

Berlin vorerst Tabellenzweiter

Neuer Zweiter ist vorerst der 1. FC Union Berlin, der nach dem 2:0 (1:0) am Freitag beim Mitkonkurrenten Holstein Kiel weiter auf seine Premiere in der Beletage des deutschen Fußballs hoffen darf. "Das war auf jeden Fall ein Big Point und gibt der Mannschaft noch mal einen Schub", sagte Innenverteidiger Florian Hübner. Im Spitzenspiel des Wochenendes legten die Berliner ihre Auswärtsschwäche ab und erkämpfen sich dank der Treffer von Felix Kroos und Sebastian Andersson den erst dritten Sieg in der Fremde. Als Belohnung für das Achtungszeichen im Aufstiegsrennen gewährte Trainer Urs Fischer seinen Profis zwei freie Tage.

Neben den "Eisernen" gelang auch dem FC St. Pauli ein richtungsweisender Erfolg. Erneut machte sich Alexander Meier als Matchwinner verdient. Der 36 Jahre alte Neuzugang aus Frankfurt, der schon in der Vorwoche das Siegtor gegen Ingolstadt erzielt hatte, traf zum glücklichen 1:0 (0:0) in Paderborn. Vor dem Derby am nächsten Spieltag gegen den HSV ist der Tabellenvierte zumindest vorübergehend bis auf einen Punkt an den Stadtrivalen herangerückt. Schon kurz nach dem Schlusspfiff in Paderborn schaltete Trainer Markus Kauczinski in den Derby-Modus: "Das ist ein Riesending für uns. Jetzt wird die Stadt eine Woche lang elektrisiert sein."

Heidenheim kann doch noch verlieren

Dagegen ist die Erfolgsserie des 1. FC Heidenheim gerissen. Das 1:2 (0:1) am Samstag gegen Regensburg war der erste Rückschlag nach zuvor zehn Pflichtspielen ohne Niederlage.

In den beiden weiteren Sonntagsspielen feierten Cristian Fiel und Dimitrios Grammozis ihren Trainer-Einstand. Das von Fiel gecoachte Team aus Dresden bewies beim 2:2 (1:2) gegen den VfL Bochum Moral und holte einen 0:2-Rückstand auf. Dagegen blieb Grammozis ein Erfolgserlebnis in seinem ersten Spiel als Chefcoach einer Profimannschaft verwehrt. Seine Darmstädter unterlagen Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:1).

Im Abstiegskampf schöpfte der MSV Duisburg neuen Mut. Der späte Treffer von Enis Hajri in der Nachspielzeit gegen Magdeburg verhalf dem Team zum Sprung vom letzten auf den 16. Tabellenplatz. "Zum Glück gab es ein Happy End. Das bringt jetzt hoffentlich Schwung mit", sagte Angreifer Havard Nielsen.

Auf den direkten Abstiegsplätzen stehen nun der FC Ingolstadt und der SV Sandhausen, der am Samstag bei der 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen Erzgebirge Aue der 3. Liga wieder ein Stück näher kam.

(ce/dpa)

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