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19 Regionen haben strukturelle Probleme

8.8.2019 17:07 Uhr

Laut einer Umfrage zufolge kämpfen in Deutschland 19 Regionen mit massiven Problemen bei den Themen Wirtschaft, Demografie und Infrastrukur. Darunter fallen vor allem große Teile des Ruhrgebiets und einige ländliche Regionen in Ostdeutschland, heißt es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln vom Donnerstag.

Während westliche Regionen vor allem mit einer schwachen ökonomischen Entwicklung und schlechter Infrastruktur zu kämpfen hätten, machten den ostdeutschen Gegenden demografische Faktoren wie Abwanderung und ein hohes Durchschnittsalter ihrer Bewohner zu schaffen.

Drei Regionen im Westen betroffen

Für die Studie untersuchte das Institut, wie von ihr zuvor definierte Regionen in Deutschland bei bestimmten Themen abschneiden. Dafür bewertete es die Gebiete nach messbaren Indikatoren wie etwa die Arbeitslosenquote, Kaufkraft, das Durchschnittsalter der Bevölkerung, die Geburtenrate, die Verschuldung oder die Breitbandversorgung.

Vor allem bei der ökonomischen Entwicklung gibt es drei westdeutsche Standorte, bei denen die Autoren großen Nachholbedarf festgestellt haben: Die Regionen Duisburg/Essen, Bremerhaven und Emscher-Lippe sind demnach geprägt von einer hohen Arbeitslosenquote, geringer Produktivität und einer starken Verschuldung der privaten Haushalte.

(an/dpa)

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