imago images/Markus Heine

180 Migranten aufgelesen

14.5.2019 12:16 Uhr

Nach Angaben der griechischen Küstenwache hält der Zustrom von Migranten in der Ägäis an. Zwischen Sonntag- und Montagmorgen setzten mehr als 180 Migranten aus der Türkei nach Griechenland über.

Vor den Inseln Samos und Kos wurden 163 Migranten aufgegriffen. Auch vor der nordgriechischen Hafenstadt Alexandroupolis griff die Küstenwache 26 Migranten auf. Die Anzahl der Migranten sei jedoch deutlich kleiner als 2015, hieß es aus Kreisen der Küstenwache am Montag. Damals gab es Tage, an denen 7000 Migranten aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übersetzten.

Hoffnungslos überfüllte Hotspots

Die Registrierlager (Hotspots) auf den Inseln Lesbos und Samos sind restlos überfüllt. Um die Inseln zu entlasten, bringt die Regierung in Athen immer wieder Menschen in Flüchtlingslager auf dem Festland. Es handelt sich dabei um Familien, Minderjährige und Frauen. Diese Menschen haben gute Chancen, Asyl zu bekommen, heißt es aus Quellen des Migrationsministeriums in der Hafenstadt Piräus.

(an/dpa)