afp

155 Migranten stürmen Grenzzaun zu spanischer Exklave Ceuta

30.8.2019 21:25 Uhr

Am frühen Morgen haben 155 Migranten einen Stacheldrahtzaun zur spanischen Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko gestürmt. Dabei wurden zwölf Polizisten leicht verletzt.

Bei den Menschen handele es sich ausschließlich um Afrikaner, "die Mehrheit aus Guinea", sagte ein Sprecher der spanischen Zentralregierung in Ceuta der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Sie hätten am frühen Morgen im Schutz des Nebels den Stacheldrahtzaun überwunden. Mehrere Migranten wurden wegen Schnittwunden behandelt. Spanische Medien berichteten, einige von ihnen seien über den Zaun geklettert, während andere eine Tür im Zaun gestürmt hätten.

Einzigen Außengrenzen Europas

Es war das erste Mal seit einem Jahr, dass es einer Gruppe Menschen gelang, den Stacheldrahtzaun an der Grenze nach Ceuta zu überwinden. Ceuta und Melilla, ebenfalls eine spanische Exklave, liegen an der nordafrikanischen Küste und haben die einzigen EU-Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Daher versuchen Flüchtlinge immer wieder, von Marokko aus über die Grenzanlage EU-Boden zu erreichen.

(be/afp)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.