AP/dpa

1000 Festnahmen nach Unruhen

17.11.2019 16:19 Uhr

Der Iran kommt offenbar nicht zur Ruhe. Nach dem plötzlichen Preissprüngen beim Benzin und massiven Rationierungsgeboten kommt es landesweit zu Protesten, die von Unruhen begleitet werden. Das Mullah-Regime schlägt dagegen zurück und ließ circa 1000 Menschen festnehmen.

Bei den Unruhen im Iran sind nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars bislang rund 1000 Menschen festgenommen worden. Sie hätten mehr als 100 Banken und mehrere Kaufhäuser in Brand gesetzt, berichtete die Agentur. Die landesweiten Proteste richten sich gegen den Beschluss der iranischen Regierung, Benzin zu rationieren und zu verteuern.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna wurde bei den Unruhen im Westiran auch ein Polizist getötet. Er sei bei Zusammenstößen mit Demonstranten in der Stadt Kermanschah umgekommen.

(ce/dpa)

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