epa/Francis R. Malasig

1.700 Häfltinge müssen zurück ins Gefängnis

5.9.2019 11:21 Uhr

1.700 ehemalige Insassen, die wegen guter Führung frühzeitig entlassen wurden, droht auf den Philippinen die Rückkehr ins Gefängnis. Die Polizei appellierte am Donnerstag an die Ex-Gefangenen, sich zu stellen.

Polizeichef Oscar Albayalde drohte, dass sie ansonsten «wie Flüchtige» behandelt würden. Zuvor hatte Präsident Rodrigo Duterte die Entlassungen wegen Korruptionsvorwürfen gegen die zuständige Behörde durch einen Erlass rückgängig gemacht. Der Chef der Behörde, Nicanor Faeldon, wurde entlassen.

Doppelmörder auf freiem Fuß?

Die Affäre kochte hoch, nachdem im vergangenen Monat bekannt geworden war, dass ein ehemaliger Bürgermeister vorzeitig freikommen soll, der wegen der Ermordung einer Studentin und ihres Freundes im Gefängnis sitzt. Später musste Faeldon zugeben, dass drei andere Männer, die wegen der Vergewaltigung und Ermordung zweier Schwestern 1997 einsaßen, bereits auf freiem Fuß sind.

(an/dpa)

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