Hürriyet

1,4 Milliarden Euro - Top-Klubs der Süper Lig versinken in Schulden

15.10.2020 16:34 Uhr

Schon seit Jahren plagen sich die vier Top-Klubs der türkischen Süper Lig mit Finanzsorgen herum. Nun hat die Corona-Krise die Situation bei Besiktas, Fenerbahce, Galatasaray und Trabzonspor noch einmal verschärft. Laut der letzten Börsennachricht haben die Vereine derzeit einen Schuldenberg von insgesamt 1,4 Milliarden Euro angehäuft. Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr 2012 (853 Millionen Euro).

Am besten kommt noch Vizemeister und Pokalsieger Trabzonspor weg. Die Verbindlichkeiten betragen aktuell 134,19 Millionen Euro. Dramatischer sieht es bei Besiktas und Rekordmeister Galatasaray aus. Beide Klubs schlagen sich mit Schulden in Höhe von jeweils gut 354 Millionen Euro herum.

Fenerbahce steht tief in der Kreide

Der "negative“ Spitzenreiter heißt jedoch - und das schon länger - Fenerbahce. Der 19-malige türkische Meister ist mit Verbindlichkeiten von 558,22 Millionen Euro tief im Schuldensumpf versunken. Wie sehr sich die Finanznot zugespitzt hat, zeigt ein Vergleich mit dem Jahr 2012. Damals betrug das Minus "nur" 242 Millionen Euro.

(bl)

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