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​Zehn bedeutungsvolle UNESCO-Welterbe der Türkei

18.9.2020 20:17 Uhr

Die Türkei ist reich an natürlichen sowie kulturellen Schätzen. Und 18 davon haben es auf die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO geschafft - mit Recht! Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) verwaltet unter anderem die „Welterbe der Menschheit“. Die Organisation listet wertvolle sowie schützenswerte Güter auf. Dazu zählen unter anderem Denkmäler, Ensembles und Stätten sowie außergewöhnliche Naturgebilde der Welt.

„Divrigi Ulu Camii ve Darüssifasi“ in Sivas (1985)

Bild: Hürriyet

Die große Moschee und das Krankenhaus von Divrigi sind kunstvoll dekorierte Gebäude, die mit ihren historischen Bedeutungen und prächtigen Erscheinungen Besucher beeindrucken, die in die Region reisen. Der historische Komplex wurde 1228–1229 erbaut und befindet sich in der anatolischen Provinz Sivas. Seit 1985 ist es eine UNESCO-Stätte des Weltkulturerbes.

„Istanbul'un Tarihi Alanlari“ (1985)

Bild: Hürriyet

In Istanbul gibt es einen „historischen Bereich“, der Teile der Altstadt umfasst und 1985 ebenfalls in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wurde. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des „Historischen Bereiches von Istanbul“ zählen die Hagia Sofia, die Süleymaniye-Moschee sowie das antike Hippodrom.

„Göreme Milli Parki ve Kapadokya“ in Nevsehir (1985)

Bild: Hürriyet

Kappadokien gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Reisezielen der Türkei. Doch in der Nähe der wunderschönen Region befindet sich auch der historische Nationalpark Göreme. Beide Regionen wurden 1985 in die UNESCO-Liste aufgenommen.

„Hattusa: Hitit Baskenti“ in Corum (1986)

Bild: Hürriyet

In Corum befindet sich die alte Hauptstadt Hattusa oder Hattuscha des Hethiter-Reiches. Ihre Ruinen beeindrucken noch heute in- und ausländische Touristen.

„Nemrut Dagi“ in Adiyaman (1987)

Bild: Hürriyet

Im Südosten der Türkei befindet sich der Nermut-Berg. Er ist Teil des Taurusgebirge und liegt um die 90 Kilometer von Adiyaman entfernt. Mit seiner Höhe von 2150 Metern ist der Nemrut-Berg eine der höchsten Erhebungen des nördlichen Mesopotamiens, das 1987 von der UNESCO in seiner Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wurde.

„Hieropolis-Pamukkale“ in Denizli (1988)

Bild: Hürriyet

Hierapolis („heilige Stadt“) war eine antike griechische Stadt in der Nähe von Pamukkale. Die Region war schon mit dem weißen Paradies Pamukkale im Altertum berühmt. Die warmen Quellen und die weißen Kalksinterterrassen locken jährlich Tausende von Touristen an.

„Xanthos-Letoon“ in Antalya-Mugla (1988)

Bild: Hürriyet

Das historische Heiligtum Letoon sowie die antike Stadt Xanthos wurden 1988 von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Touristen, die nach Antalya oder Mugla reisen und sich für die Geschichte der Regionen interessieren, sollten sich diese Beiden nicht entgehen lassen.

„Safranbolu“ in Karabük (1994)

Bild: Hürriyet

In der türkischen Provinz Karabük befindet sich die Kleinstadt „Safranbolu“. Seit 1994 ist die kleine Stadt aufgrund ihrer Fachwerkhäuser in der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO vertreten.

„Truva Arkeolojik Alani“ in Canakkale (1998)

Bild: Hürriyet

Zu den berühmtesten Städten im Altertum zählt die historische Stadt Troja, die sich heute in der türkischen Provinz Canakkale befindet. 1998 wurde sie in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen.

„Selimiye Camii ve Külliyesi“ in Edirne (2011)

Bild: Hürriyet

Die Selimiye-Moschee ist als Höhepunkt der osmanischen Architektur bekannt. Sie befindet sich in Edirne und ist seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe.

Weitere besondere UNESCO-Weltkulturerben der Türkei:

„Catalhöyük Neolitik Alani“ in Konya (2012)

„Bursa ve Cumalikizik: Osmanli Imparatorlugunun Dogusu“ (2014)

„Bergama Cok Katmanli Kültürel Peyzaj Alani“ in Izmir (2014)

„Diyarbakir Surlari ve Hevsel Bahceleri Kültürel Peyzaji“ (2015)

„Efes Antik Kenti“ in Izmir (2015)

„Ani Arkeolojik Alani“ in Kars (2016)

„Afrodisias Antik Kenti“ in Aydın (2017)

„Göbeklitepe“ in Sanliurfa (2018)

(gi)

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