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​Türkei: Regionale Sicherheitsteams prüfen Umsetzung der Corona-Maßnahmen

16.8.2020 15:03 Uhr

In der Türkei sollen "Nachbarschafts-Inspektionsteams" ins Leben gerufen werden, um die Umsetzung von Maßnahmen gegen das Coronavirus zu unterstützen. Ziel soll es sein, die wieder ansteigende Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen, hat das türkische Innenministerium in einer Bekanntmachung an die Gouverneursbüros in allen 81 Provinzen des Landes angekündigt.

Die Inspektionsteams sollen sich aus Personen von staatlichen Institutionen, lokalen Behörden und Strafverfolgungsbehörden sowie aus Schulleitern, Lehrern, Religionsoffiziellen und Verantwortlichen von Wohnanlagen zusammensetzen. In der Richtlinie des Innenministeriums wurde auch darauf hingewiesen, dass alle erforderlichen Maßnahmen - einschließlich elektronisch gesteuerter Optionen - ergriffen werden, um sicherzustellen, dass diejenigen, die unter Quarantäne stehen, die Isolationsregeln auch strikt einhalten. Die Inspektionsteams werden den lokalen Pandemie-Inspektionszentren unterstellt arbeiten.

Temporäre Ausgangssperren für Personen Ü65

Inzwischen haben mehrere Provinzen die Bewegungsfreiheit von Personen ab 65 Jahren wieder eingeschränkt. Dazu gehören auch begrenzte Ausgangssperren, Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs und die Teilnahme an Veranstaltungen.

In den Provinzen Sivas, Batman, Bursa, Sanliurfa, Kayseri und Kirikkale dürfen sich ältere Menschen nur zu bestimmten Tageszeiten nach draußen begeben. In bestimmten Provinzen können Personen ab 65 Jahren zu bestimmten Zeiten die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Ihnen ist die Teilnahme an überfüllten Veranstaltungen wie Hochzeiten sowie der Besuch von Marktplätzen und Einkaufszentren untersagt.

(ce)

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