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​Türkei: In fünf Tagen von Fethiye nach Olympos

30.7.2020 21:54 Uhr

Türkisfarbenes Wasser statt übervölkerter Promenaden, ein schwimmendes Hotel nur für Ihre Familie oder Sie und Ihren Partner, frischer Wind um die Ohren statt dem Gemurmel hundert anderer Stimmen.

Stellen Sie sich vor, Sie werden morgens vom Wellenrauschen geweckt und trinken Ihren ersten Kaffee mit Blick über das im Sonnenlicht glitzernde Meer. Um ganz wach zu werden, schwimmen Sie im kristallklaren Wasser. Fürs anschließende Frühstück lassen Sie sich viel Zeit, schließlich müssen Sie sich nicht mit anderen um ein Büfett drängen. Im Anschluss holen Sie den Anker ein und segeln weiter, zur nächsten Bucht, in der Sie den Tag verbringen möchten.

Start im Hafen von Fethiye

Am ersten Morgen verlassen Sie den Hafen von Fethiye. Alternativ starten Sie im etwas nördlicheren Göcek. Der Golf von Fethiye ist nicht groß, hat aber viele zauberhafte Ankerplätze wie Kapi Creek und Boynuz Bükü.

Golf von Fethiye (Bild: imago images/ imagebroker)

Auf den etwas weiter aus dem Golf herausführenden Schlägen kann man mit etwas Glück Delphine beobachten. In vielen dieser Buchten gibt es Restaurants. Die Anlegestege wurden von den Betreibern ins Wasser gebaut. Gern helfen sie auch beim Festmachen.

Unterwegs nach St. Nicholas

Am nächsten Tag geht es vorbei am berühmten Ölüdeniz-Strand. Unter die Touristenscharen müssen Sie sich nicht mischen, sondern können natürlich vom Boot aus schwimmen gehen – oder gleich zur malerischen Badebucht des nahen Schmetterlingstals weitersegeln.

Schmetterlingstal (Bild: imago images/ Westend61)

Mehr als 130 Schmetterlingsarten leben dort. Eine Wanderung zum Wasserfall lohnt. Gegen Abend machen Sie sich zur Insel St. Nicholas auf. Erkunden Sie die Ruinen auf der Insel oder beobachten Sie den Sonnenuntergang beim Sundowner an Deck.

Tag drei bis fünf

Von St. Nicholas aus segeln Sie an Tag drei nach Kalkan, in die sogenannte Aquarium-Bucht. Schnorcheln Sie dort. Im Anschluss geht es weiter zum Fischerort Kas. In dessen charmanter Altstadt gibt es schöne Boutiquen und gute Juweliere. Für die Übernachtung bietet sich eine der stillen Buchten zwischen Kas und Kekova an.

Kekova (Bild: imago images/ ingimage)

Den vierten Tag verbringen Sie in der Bucht von Gökkaya, deren Name übersetzt so viel wie Himmelsfelsenhafen bedeutet. Besichtigen Sie die Ruinen der versunkenen Stadt Kekova und die sogenannte Phosphorhöhle. Ihren Namen verdankt die Höhle der Sonnenspiegelung im Wasser, die im Inneren des Felsens ein mystisches türkisfarbenes Licht erzeugt.

An Tag fünf machen Sie sich nach dem Morgenschwimmen in der Piratenbucht in Richtung Olympos auf. Besuchen sie den Olympos-Nationalpark mit den Ruinen der einst bedeutenden Stadt, die einen zum Meer führenden Bachlauf säumen.

Retour

Nach einer weiteren Nacht kann der Rückweg angetreten werden. Ankern Sie in anderen schönen Buchten, für die Sie auf dem Hinweg keine Zeit hatten.

(gi)

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