Hürriyet

​Türkei: Größte unterirdische Stadt in Nevsehir soll bald für den Tourismus geöffnet werden

13.7.2020 17:17 Uhr

Die größte unterirdische Stadt der Welt, die 2014 im Rahmen eines Stadtumbauprojekts in der zentralanatolischen Provinz Nevsehir entdeckt wurde, wird ab dem 20. Juli schrittweise für den Tourismus geöffnet.

Die Stadt soll 5.000 Jahre alt sein und erstreckt sich entlang der Festung von Nevsehir. Es wird angenommen, dass die Tunnel in der unterirdischen Stadt von den Bewohnern damals für den Transport landwirtschaftlicher Produkte genutzt wurden. Des Weiteren wird geschätzt, dass einer der Tunnel zu einer weit entfernten Wasserquelle führt. Zudem wurden in der historischen Siedlung versteckte Kirchen entdeckt.

Region wird für Touristen vorbeireitet

"In der historischen Siedlung wird es verschiedene Bereiche geben, wie zum Beispiel Aussichtsterrassen, Souvenirgänge, Museen und Wanderwege", so die Angaben von Rasim Ari, Bürgermeister von Nevsehir.

Die Eingänge zu der unterirdischen Stadt und die Festung von Nevsehir (Bild: Hürriyet)

"Die Gemeinde wird [zudem] in der Zukunft Seilbahnen für Touristen anbieten, um das Schloss und die Siedlungen aus der Luft zu bewundern", fügte er angesichts der Pläne für die Region hinzu.

Ausgrabungen in Nevsehir

In der Stadt werden seit sechs Jahren Ausgrabungen verschiedenster Ministerien und Wissenschaftlern von einigen Universitäten durchgeführt.

Das Gebiet um die unterirdische Stadt in Nevsehir ist weltweit für seine Felsformationen „Feenkamine“ in Kappadokien bekannt, die bereits zum Weltkulturerbe der Organisation der Vereinten Nationen UNESCO gehören.

(gi)

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