DHA

​Türkei gedenkt der Opfer des Marmara-Erdbebens vom 17. August 1999

17.8.2020 14:31 Uhr

Die Türkei gedenkt am 17. August den 21. Jahrestag des Marmara-Erdbebens 1999 - die schlimmste seismische Katastrophe in der jüngsten Geschichte des Landes.

Der Erdbeben der Stärke 7,6 traf vor allem die industriellsten und am dichtesten besiedelten Regionen um Istanbul. Dabei kamen 17.127 Menschen ums Leben. Über 285.000 Gebäude wurden beschädigt und 600.000 Menschen wurden obdachlos. Das hinterließ soziale sowie wirtschaftliche Wunden in der Türkei, deren „Heilung“ Jahre dauerte. Wegen dem 45-Sekunden-Beben in Marmara mussten des Weiteren 30.000 Unternehmen mit herben Verlusten kämpfen.

Laut der türkischen Plattform der Connected Business Initiative (CBi), die vom UN-Entwicklungsprogramm und dem türkischen Unternehmens- und Unternehmensverband (TURKONFED) eingerichtet wurde, gingen auf Grund des schlimmen Erdbebens des Weiteren 200 Milliarden türkische Lira (rund 36 Milliarden US-Dollar) verloren.

Präsident Recep Tayyip Erdogan erinnerte in einem Twitter-Betrag an die zahlreichen Opfer des tödlichen Erdbebens und schrieb: "Wir werden weiterhin alle notwendigen Vorkehrungen [für weitere mögliche Erdbeben] treffen, mit dem Verständnis, dass nicht Erdbeben, sondern Unvorsichtigkeit tötet.“

(gi)

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