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​Türkei erzielt im letzten Jahr 50 Millionen Euro durch Fahrradexporte

21.1.2021 11:22 Uhr

Esat Emanet, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Fahrradindustrie, berichtet, dass die Türkei 2020 über 50 Millionen Euro Nettoexport generiert hat. Er sagte dazu: "Wir dürfen mitteilen, dass wir das Jahr 2020 mit einem Nettoexport von über 50 Millionen Euro abgeschlossen haben. Unsere Exporte bewegen sich insbesondere im Bereich der Zwischenprodukte."

Der Verbandsvorsitzende Emanet gab das Ziel aus, weiter die Sicherheit beim Radfahren zu stärken und betonte, dass grüne Mobilität im Leben gerade in Zeiten der Pandemie durch das Coronavirus wertvoll wie nie zuvor sei. Emanet erklärte, dass sich die Tendenzen, Vorlieben und Prioritäten im sozialen und kommerziellen Leben von denen vor einem Jahr unterscheiden. Das habe auch Professor Ugur Sahin betont, der nicht nur einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt hat, sondern auch passionierter Fahrradfahrer ist.

Ein türkisches Elektro-Fahrrad soll dem Elektroauto TOGG folgen

Emanet fuhr fort und sagte: "Wir können sagen, dass wir das Jahr 2020 mit einem Nettoexport von über 50 Millionen Euro abgeschlossen haben. Die EU-Länder sind wieder unsere wichtigsten Märkte. Wir betrachten das mit Großbritannien unterzeichnete Freihandelsabkommen als einen sehr angemessenen und vorteilhaften Schritt in dieser Hinsicht. Die Möglichkeiten, die uns bei der Versorgung mit Vorleistungen geboten werden, werden sich in unserem Land weiterhin in einer Steigerung der Exporte für unseren Sektor niederschlagen. Die Erleichterung des Imports von Produkten, die in unserem Land nicht existieren und keinen signifikanten Mehrwert darstellen, wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche erhöhen."

Emanet machte auf die Notwendigkeit und Bedeutung nachhaltiger Fahrradexporte in die Europäische Union (EU) aufmerksam. "Wir sind äußerst entschlossen sicherzustellen, dass die Inlandsproduktion exportfähig und nachhaltig ist. Zunächst sind unsere Wettbewerber in der EU auch unsere Kunden." Der Europäische Verband der Fahrrad- und Elektrofahrradindustrie hat seine Prognosen zur Zukunft der Elektrofahrräder Anfang 2021 nach oben korrigiert. "Wir arbeiten weiterhin mit Geduld an unserer inländischen Elektrofahrradmarke. Das nationale Elektroautoprojekt TOGG inspiriert und unterstützt uns direkt. Bekanntlich hat der Punkt in der Batterieproduktion unser Elektrofahrradprojekt gestärkt. Wir können sagen, dass wir von der Traumphase in die Planungsphase übergegangen sind. Wir planen ein innovatives, einzigartiges und türkisches Elektrofahrrad. Das Elektrofahrrad 'Made in Turkey', von dem wir träumen, sieht auf den ersten Blick nicht anders aus als die anderen - aber es muss von einer Qualität sein, die sich durch autonome Funktionen, Sicherheit, Komfort und Design der neuen Generation auszeichnet."

(ce)

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