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​Türkei: Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte im Jahresvergleich um 20,76 Prozent gestiegen

14.12.2020 16:46 Uhr

Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse stiegen im November um 3,52 Prozent im Monatsvergleich zu Oktober und um 20,76 Prozent im Jahresvergleich zu 2019 an. Dies geht aus dem Erzeugerpreisindex für landwirtschaftliche Erzeugnisse hervor, der am Montag vom türkischen Statistikamt TurkStat veröffentlicht wurde.

Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse stiegen von Januar bis November um 18,19 Prozent und im November um 14,33 Prozent gegenüber den gleitenden 12-Monats-Durchschnittswerten. Im November 2020 wurden die Durchschnittspreise von 90 Artikeln im Index gelistet. Dabei sind die Durchschnittspreise von 22 Artikeln rückläufig gewesen und die Durchschnittspreise von 7 Artikeln blieben unverändert. Bei 61 Produkten haben die Preise angezogen. Im Vergleich zum Vormonat sehen die Sektoren wie folgt aus: Forstprodukte und damit verbundene Dienstleistungen stiegen um 2,45 Prozent, Fischereierzeugnisse stiegen um 3,18 Prozent und Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Jagd und verwandte Dienstleistungen sind um 3,55 Prozent gestiegen. In Bezug auf die monatlichen Änderungen nach Hauptgruppen gilt: Lebende Tiere und tierische Produkte stiegen preislich um 0,98 Prozent, mehrjährige Pflanzen um 4,78 Prozent und nicht mehrjährige Pflanzen um 4,89 Prozent.

Starker Preisanstieg bei Reis zu verzeichnen

Der niedrigste jährliche Anstieg betrug 2,77 Prozent bei Baum- und Buschfrüchten und Nüssen. Im November waren ölhaltige Früchte mit 5,70 Prozent und Faserpflanzen mit 7,45 Prozent die anderen Untergruppen, in denen geringe Anstiege registriert wurden. Reis mit 35,34 Prozent, Getreide (außer Reis), Hülsenfrüchte und Ölsaaten mit 32,25 Prozent und Zitrusfrüchte mit 27,28 Prozent waren die Untergruppen, in denen im gleichen Monat des Vorjahres hohe Anstiege im Jahresvergleich verzeichnet wurden. Der niedrigste monatliche Anstieg betrug 0,35 Prozent bei Milchvieh und Rohmilch.

Im November 2020 waren zudem Trauben mit 0,55 Prozent und ölhaltige Früchte mit 0,81 Prozent die anderen Untergruppen, in denen nur geringe Preisanstiege notiert wurden. Faserpflanzen mit 9,71 Prozent, Gemüse und Melonen, Wurzeln und Knollen mit 6,43 Prozent und Geflügel und Eier mit 5,31 Prozent waren die Untergruppen, in denen hohe Anstiege zu beobachten waren.

(ce)

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