Hürriyet

​Türkei: Alarm durch Absinken des Wasserstandes der Dämme in Izmir

27.11.2020 19:03 Uhr

Der Wasserstand der Dämme in Izmir sank infolge von Dürre und durch die Corona-Pandemie gesteigertem Verbrauchsverhalten auf eine Marke, welche einen Alarm auslöste. Bei einigen wurde der Grund bereits sichtbar. Aysel Özkan, General Manager von IZSU, erklärte, dass die notwendigen Maßnahmen zwar als Institution ergriffen werden, sie jedoch davon ausgehen, dass dieser Sommer sehr trocken war und die Bürger Wasser sparen sollten. Während im November 2019 in Izmir 92 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen sind, war die Niederschlagsmenge in diesem Jahr mit nur 1,5 Kilogramm Liter pro Quadratmeter weitaus geringer. Aufgrund des wenigen Niederschlags gab es auch einen Rückgang des Wasserstandes in den Dämmen in Izmir.

Der Wasserstand des Tahtali-Damms ging von 65,29 Prozent im Vorjahr auf 36,04 Prozent in diesem Jahr zurück. Der Wasserstand des Gördes-Damms sank von 9,2 Prozent im Vorjahr auf 4,74 Prozent in diesem Jahr. Der Wasserstand des Ürkmez-Staudamms fiel von 52,38 Prozent im Vorjahr auf 29,61 Prozent in diesem Jahr. Während der Wasserstand des Alacati Kutlu Aktas Damms im vergangenen Jahr 49,34 Prozent betrug, ist er in diesem Jahr auf 13,36 Prozent gesunken. Bei Luftbeobachtungen fiel auf, wie weit der Wasserspiegel rückläufig war.

Özkan stellte ferner fest, dass der Wasserverbrauch während der Pandemie zunahm und sagte, dass die Hygiene nicht durch übermäßigen Wasserverbrauch gewährleistet würde. Während der Pandemie wurden in Izmir in den drei Monaten zwischen März und Ende Mai 2,05 Millionen Kubikmeter mehr Wasser verbraucht. In der Sorge wegen der Pandemien verbrauchten die Menschen zu viel Wasser. Zudem hielt sie fest, dass der Wasserstand einiger der Dämme um mehr als die Hälfte gesunken sei. Sie bat die Bürger darum, sparsam zu sein, damit in kommenden Sommer niemand ohne Wasser bliebe.

(ce)

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