imago images / Bernd König

"Türke" Pleiß will nicht nach Deutschland zurückkommen

23.3.2020 10:58 Uhr, von Björn Lücker

Der Coronavirus legt auch in der Türkei den Sport komplett lahm. Neben Volleyball und vor allem Fußball ist auch die Basketball-Saison wegen der Pandemie auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden.

Viele ausländische Sportler reisen nun - wenn es möglich ist - zurück in ihre Heimat. Nicht so der deutsche 105-malige Nationalspieler Tibor Pleiß, der seit der Saison 2018/19 für den Euroleague-Spitzenclub Anadolu Efes Istanbul auf Korb-Jagd geht. Der 30-jährige kommt gar nicht auf die Idee, nach Deutschland zurückkehren.

"Es muss ja erstmal ein Flieger starten"

"Es macht noch keinen Sinn darüber nachzudenken. Ich fühle mich hier in Istanbul sicher und wohl. Erstmal muss feststehen, wie es mit dem Sport weitergeht", sagte Pleiß.

Selbst wenn nun wochenlang nicht gespielt werden sollte, will sich Pleiß gut überlegen, nach Deutschland zu fliegen. "Ich muss verantwortungsvoll mit der Situation umgehen. Außerdem müssen ja auch Flieger starten", so der Nationalspieler.

Auch in Istanbul gibt es Hamsterkäufe

Pleiß, der schon in der Saison 2016/17 für Galatasaray spielte und sich in Istanbul gut auskennt, gibt einen kleinen Einblick, wie die Menschen in der Bosporus-Metropole gerade mit der Corona-Krise umgehen.

"Es gibt Hamsterkäufe, in den Eingängen der Einkaufszentren bekommt man erstmal eine Ladung Desinfektionsspray in die Hände gespritzt. Auch die Restaurants haben schon geschlossen", sagt der Center. Komplett still steht das Leben in Istanbul aber noch nicht. "Auf den Straßen ist es aber immer noch voll. Nach wie vor steht man hier im Stau."

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