Hürriyet

​Studie zeigt: Türkische Küche hinterlässt geringere CO2-Ausstöße

5.2.2021 10:27 Uhr

Laut einer einjährigen Studie verursacht die türkische Küche im Vergleich zur italienischen Küche weitaus weniger Treibhausgasemissionen.

Die Wirtschaftsuniversität Izmir führte eine Studie durch, um den CO2-Austoß des Lebensmittelkonsums in der Türkei zu berechnen. Dazu wählte Fehmi Görkem Üctug, der Leiter der Forschungen, verschiedene Menüs unterschiedlicher Länder aus, die aus den am meisten bevorzugten Gerichten der Länder bestanden.

Die Zahlen im Vergleich

Üctug verglich die CO2-Bilanz der türkischen Küche mit einigen anderen Ländern. Den Daten zufolge hat die türkische Küche eine um mindestens 25 Prozent geringere Umweltbelastung als die italienische Küche. Im Vergleich zur tschechischen, kanadischen, dänischen und spanischen Küche hat die türkische Küche hingegen fast den gleichen CO2-Ausstoß-Wert.

Der Forscher gab bekannt, dass die Treibhausgasemission einer regulären Ernährung in der Türkei pro Kopf 35 Kilogramm betrage. Die Emission einer vegetarischen Ernährung würde hier 28 und einer veganen Ernährung 19 betragen. Im Kontrast dazu lägen die Zahlen in Italien bei 46 Kilogramm, in Dänemark bei 34 Kilogramm und in Tschechischen sowie in Frankreich bei 35 Kilogramm.

(gi)

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