Hürriyet

​Seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe: Die osmanische Stadt Safranbolu in der Türkei

17.10.2020 21:16 Uhr

Zehn Kilometer von Karabüks Zentrum entfernt liegt die Kleinstadt Safranbolu, die wegen ihres von osmanischen Fachwerkhäusern bestimmten Stadtbildes seit 1994 in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes vertreten ist.

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In Safranbolu wurden verlassene Gebäude aus der osmanischen Zeit im Laufe der Jahre restauriert und zu Bauwerken wie Hotels und Restaurants umgebaut. Somit wurde das alte Kunsthandwerk der Stadt wiederbelebt, das sonst bald in Vergessenheit geraten wäre.

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Gasthäuser, Bäder, Moscheen, Brunnen und Brücken aus der osmanischen Zeit lassen sich hier heute noch in voller Pracht wiederfinden. Wenn man durch die Gassen der Kleinstadt schlendert ist es so, als ob man eine Zeitreise in die damalige Epoche machen würde.

UNESCO und Dokumentarfilm

Der Bezirk zog die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich, nach dem er von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen wurde und ein Dokumentarfilm über ihn gedreht wurde.

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Mit dem Dokumentarfilm "Time in Safranbolu" unter der Regie von Süha Arin geriet der Bezirk schließlich noch weiter ins "Rampenlicht". Der Dokumentarfilm wurde 1977 sogar beim 14. Antalya Filmfestival in der Kategorie "Bester Kurzfilm" mit dem Golden Orange Award ausgezeichnet.

Unter den 20 besten geschützten Städten der Welt

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Safranbolu, wo traditionelle türkische Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie aus dem frühen 20. Jahrhundert zu finden sind, gehört zudem zu den "Top 20 der an den besten erhaltenen Städten der Welt".

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Die Region begrüßt üblicherweise jährlich um die 1,3 Millionen einheimische und ausländische Touristen.

(gi)

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