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​Salda See: "Türkische Malediven" erleben trotz Badeverbot weiter Besucherandrang

28.10.2020 16:01 Uhr

Die Region "Weiße Inseln" des Salda Sees, in der seit dem 15. Oktober der Zutritt von Touristen verboten ist, lockt weiterhin die Besucher an. Rund 250 Menschen kommen täglich an den See, um hier zu entspannen und die frische Luft zu genießen.

Kontrollen am Ufer (Bild: DHA)

Mit seinem weißen Sandstrand und türkisblau-glasklarem Wasser zieht der See in Burdur jährlich Hunderttausende von Besucher an – nicht umsonst wird der See auch als die "türkischen Malediven" bezeichnet. Doch seit dem 15. Oktober ist es verboten, die beliebteste Region des Sees, die "Weißen Inseln", zu betreten. Auslöser für diese Entscheidung waren die starken Verschmutzungen, die die Besucher nach ihren Besuchen hinterließen. Holzbarrieren blockieren nun bestimmte Bereiche des Seeufers, während Gendarmerieteams Besucher kontrollieren und warnen.

250 Besucher an einem Tag

Paar schießt Fotos mit dem See im Hintergrund (Bild: DHA)

Nichtdestotrotz ist der Salda See weiterhin ein beliebtes Ziel für in- und ausländische Touristen, sodass trotz des Zutritt- und Badeverbots, das Interesse der Bürger am See immer noch bestehen bleibt.

Ein Bereich des Salda Sees, wo Zutritt erlaubt ist (Bild: DHA)

Davut Güngör aus dem Dorf Salda verkauft am Eingang der "Weißen Inseln" Souvenirs und berichtete: "Bevor der Salda See gesperrt wurde, kamen durchschnittlich 700 bis 800 Menschen pro Tag zu Besuch. Seit dem 15. Oktober kommen 200 bis 250 Menschen, um den Salda See zu besichtigen."

"Nur der Abschnitt der Weißen Inseln ist für Besucher geschlossen, andere Teile des Sees können besichtigt werden", fügte er hinzu und deutete auf die weiteren Regionen des Sees wie Doganbaba, Kayadibi und Belediye Halk-Strand.

(gi)

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