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RWE-Tochter Innogy setzt Belohnung nach Säureanschlag auf Manager Günther aus

19.11.2018 20:26 Uhr

Fast neun Monate nach dem Säureanschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy hat das Unternehmen eine Belohnung ausgesetzt. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Anschlags auf Innogy-Manager Bernhard Günther und Ergreifung der Täter führen, gebe es bis zu 80.000 Euro Belohnung, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit.

Hintergrund ist die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Wuppertal, das Ermittlungsverfahren wegen des Säureattentats einzustellen, da die Täter nicht ermittelt werden konnten. Die Staatsanwaltschaft sicherte demnach aber zu, das Verfahren wieder aufzunehmen, sollten sich neue Ermittlungsansätze ergeben.

Zwei Männer hatten Günther Anfang März in einer Parkanlage in Haan nahe Düsseldorf angegriffen und mit Säure überschüttet. Der damals 51-Jährige wurde schwer verletzt. Die beiden Täter flüchteten nach dem Anschlag, dessen Hintergründe nach wie vor unklar sind. Der Energiekonzern RWE zeigte sich damals schockiert über den Angriff und sprach von einer "unfassbaren Attacke".

(an/afp)