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​ Rassismusvorwurf: Rumäniens Fußballverband distanziert sich

9.12.2020 12:02 Uhr

Nach den Rassismusvorwürfen gegen den rumänischen Schiedsrichter-Assistenten Sebastian Coltescu hat der rumänische Fußballverband (FRF) mit Konsequenzen gedroht, sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten.

"Der Rumänische Fußballverband distanziert sich mit Nachdruck von jeder Aktion oder Erklärung rassistischer oder fremdenfeindlicher Art", hieß es in einer Stellungnahme am Mittwoch. Man habe die Vorgänge bei dem Champions-League-Spiel Paris Saint-Germain gegen Basaksehir zur Kenntnis genommen und warte hierzu auf das Prüfungsergebnis der UEFA.

Wegen einer angeblichen rassistischen Beleidigung durch den Vierten Offiziellen Coltescu gegen Basaksehirs kamerunischen Assistenztrainer Pierre Webo hatten am Dienstagabend sowohl die Istanbuler als auch zeitweilig Gastgeber PSG den Rasen verlassen. Nach längeren Diskussionen in den Katakomben wurde die Partie schließlich abgebrochen und sollte am Mittwochabend mit neuen Schiedsrichtern fortgesetzt werden. Die Partie wird ein Gespann aus den Niederlanden und Polen leiten. Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie pfeift am (heutigen) Mittwochabend das am Vortag abgebrochene Champions-League-Spiel zwischenParisSaint-Germain und Basaksehir aus Istanbul. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Morgen mit. Zur Seite stehen dem 37-Jährigen an den Linien sein Landsmann Mario Diks und der Pole Marcin Boniek. Als Vierter Offizieller wurde der Pole Bartosz Frankowski nominiert.

(be/dpa)

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