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Präsident Erdogan: Ein Covid-19-Impfstoff muss der gesamten Menschheit gehören

4.5.2020 17:10 Uhr

Ein Impfstoff, der gegen das neuartige Coronavirus entwickelt werden soll, solle der gesamten Menschheit gehören, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am 4. Mai anlässlich der Eröffnung einer Konferenz der Europäischen Union. Im Zuge der Konferenz sollen 7,5 Milliarden Euro an Anfangsmitteln zur Unterstützung des Kampfes gegen Covid-19 aufgebracht werden.

"Wir unterstützen die weltweiten und innertürkischen Bemühungen zur Diagnose, Behandlung und Entwicklung von Impfstoffen. Der Covid-19-Impfstoff muss das gemeinsame Eigentum der gesamten Menschheit sein. Das Prinzip der Gewährleistung des weltweiten Zugangs zu dem herzustellenden Impfstoff sollte sorgfältige Anwendung finden", sagte der Präsident per Videobotschaft am Montag.

Türkei will Beitrag am 23. Mai bekanntgeben

Erdogan betonte, die Türkei werde die weltweiten Bemühungen um Diagnose, Behandlung und Impfstoffentwicklung gegen den Covid-19-Ausbruch unterstützen und ihre Spende Mitte Mai bekannt geben. "Wir werden den Betrag bekannt geben, den wir bis zum 23. Mai festlegen werden", sagte der Präsident. "Die Pandemie hat uns daran erinnert, dass unser Schicksal gemeinsam ist, obwohl unsere Religionen unterschiedlich sind. Mit diesem Verständnis haben wir 57 Länder mit medizinischem Gerät unterstützt", sagte er.

Die EU und mehrere andere internationale Akteure haben sich versammelt, um finanzielle Unterstützung für eine medizinische Reaktion auf die anhaltende Pandemie zu generieren. Die EU veranstaltete am 4. Mai eine Online-Konferenz für Regierungen und Organisationen, um Geld für die Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus bereitzustellen.

(ce)

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