Hürriyet

​OB Gürkan zur Dürre: Edirne steuert auf eine Katastrophe zu

23.12.2020 17:32 Uhr

Thrakien erlebt die trockenste Zeit der letzten 91 Jahre. Der Wasserstand im Kayaliköy-Damm, der die Stadt Edirne mit Trinkwasser versorgt ist, auf drastische drei Prozent gesunken. Bürgermeister Gürkan berichtete, dies sei der niedrigste Wasserstand in der gesamten Türkei. "Wir stehen vor einer Katastrophe", fügte er besorgt hinzu.

Auf einer Pressekonferenz in der Gemeindeversammlung erklärte der Bürgermeister, dass die Grund- und Oberflächenwasserressourcen aufgrund der Dürre in der Region tief gesunken seien. Nichtdestotrotz hätten die Behörden alle notwendigen Arbeiten zur Lösung des Wasserproblems in der Stadt durchgeführt: "Bis heute haben wir drei Wasserquellen: die 12 Trinkwasserbrunnen in Pasacayiri, der 1992 erbaute Süloglu-Damm und der Ende 2017 in Betrieb genommene Kayaliköy-Damm. Jedoch verwendeten die Bürger zu viel Wasser aus dem neuen Damm, sodass dessen Wasserpegel auf drei Prozent fiel, welches der niedrigste Wert in der Türkei ist."

Gürkan gab an, dass nun mit der Wasseraufnahme aus dem Süloglu-Damm begonnen wurde. Einige alte sowie beschädigte Rohre, die ebenfalls zu den niedrigen Wasserständen beitragen würden, sollen nun in der Stadt Edirne erneuert werden.

(gi)

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