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​Nord-Zypern verschärft Corona-Maßnahmen nach Infektions-Anstieg

10.9.2020 22:01 Uhr

Die türkisch-zyprischen Behörden stellten in Nordzypern die Inlandsflüge vorübergehend ein, nachdem die Zahl der positiven Coronavirus-Fälle im Land plötzlich gestiegen war.

Die Vereinbarung bleibt bis zum 13. September in Kraft. Notflüge, Militär- und Rettungsflüge sind laut türkisch-zyprischen Medien hierbei von der Entscheidung ausgenommen.

Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der Registrierungs- und Öffnungszeit der Universitäten getroffen, da diejenigen, die in die Türkische Republik Nordzypern kommen würden, alle für die Quarantäne reservierten Schlafsäle und Hotels füllen würden.

Anstieg der Corona-Zahlen

Die Behörden in Nordzypern verlangen, dass Personen aus Ländern der Kategorie B wie der Türkei sieben Tage lang unter Quarantäne gestellt werden. Personen aus Ländern der Kategorie C sollen dagegen 14 Tage lang in Quarantäne bleiben.

Die Maßnahmen wurden verschärft, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, da das Land in den letzten Tagen einen starken Anstieg der Fälle verzeichnet hat. Am 8. September wurden 38 neue Fälle gemeldet, die bisher höchste tägliche Zahl, von denen 15 lokal und 19 Kontaktpersonen von Menschen waren, die bereits positiv getestet wurden.

Geburtstagsfeiern, Beschneidungen oder religiöse Zeremonien sowie Feierlichkeiten in Vergnügungsstätten sind gemäß der neuen Maßnahmen bis zum 1. Oktober verboten.

(gi)

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