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„Moses-Baum“ in Hatay zieht zahlreiche Besucher an

9.6.2020 13:26 Uhr

Im türkischen Dorf Hidirbey, Hatay, befindet sich ein 3000-jähriger Baum, der unter den Einheimischen als "Moses-Baum" bezeichnet wird. Der Legende nach soll der Baum aus einem Wanderstock Moses gewachsen sein.

Vor etwa drei Tausend Jahren soll Moses auf dem Weg mit dem Propheten Hizir in Hidirbey seinen Wanderstock in die Erde gesteckt haben. Nachdem er von einem nahe gelegenen Bach getrunken haben soll, seien aus seinem Stock innerhalb kürzester Zeit Blätter gewachsen. Man behauptet, der Stock habe damals aufgrund des Bachwassers „Ab-i Hayat“ an Leben gewonnen. Aus dem Wanderstab Moses soll nun der heutige „Moses-Baum“ herangewachsen sein.

Ein Kind befindet sich im inneren des Moses-Baumes (Bild: DHA)

Der Moses-Baum hat einen Durchmesser von 7,5 Meter, eine Höhe von 7 Meter und erreicht einen Umfang von etwa 21 Meter. Laut des Glaubens vieler Menschen habe das Wasser aus dem Brunnen heute noch heilende und lebensverlängernde Kräfte. Baum und Brunnen sind Symbole der Region und ziehen mit ihrer Schönheit jährlich zahlreiche einheimische und ausländische Touristen an.

Das "heilende" Bachwasser fließt entlang des Moses-Baumes (Bild: DHA)

Auch der nahe gelegene Bach, aus dem Moses getrunken haben soll, ist noch in der Nähe des Baumes erhalten geblieben. Zwar ist der Moses-Baum für die Bewohner des Dorfes besonders wertvoll, doch auch das Bachwasser soll heilende und magische Kräfte besitzen. Viele Besucher würden sich daher dort immer ihre Flaschen füllen, um das Wasser mit nach Hause zu transportieren.

(gi)

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