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​Ministerium: 10 einzigartige archäologische Werke in der Türkei

26.8.2020 16:51 Uhr

Das türkische Kultur- und Tourismusministerium hat eine Liste mit den „10 einzigartigen archäologischen Werken in der Türkei“ erstellt. Funde der antiken Stätte Göbeklitepe in der südöstlichen Provinz Sanliurfa schaffen es hierbei ganz nach oben.

Die Liste des Ministeriums lautet wie folgt:

T-förmige Obelisken aus Göbeklitepe (Archäologisches Museum Sanliurfa)

Die Obelisken in Göbeklitepe (Bild: Hürriyet)

Die Obelisken sind mit besonderen Figuren versehen, 4 bis 6 Meter hoch und wiegen etwa 10 bis 14 Tonnen. Sie sind in der T-Form geschnitzt worden und die Darstellungen auf den Obelisken sind das Ergebnis einer detaillierten mathematischen Berechnung und fortgeschrittener Technik der damaligen Zeit.

Celsus-Bibliothek (Ruinen von Izmir Ephesus)

Die Bibliothek in Izmir (Bild: Hürriyet)

Die Celsus-Bibliothek, eines der prächtigsten Gebäude von Ephesus, wurde 117 n. Chr. von Konsul Gaius Julius Aquila im Namen seines Vaters, des Gouverneurs von Asien, Celcus Polamaeanus, erbaut. Das Gebäude ist sowohl als Bibliothek als auch als monumentales Grab bekannt.

Tempel der Aphrodite (Ruinen von Aydin Aphrodisias)

Aphrodites Tempel (Bild: Hürriyet)

Der erste Bau des Tempels wurde in der archaischen Zeit durchgeführt. Der Tempel wurde dann um 500 v. Chr. in eine Kirche umgewandelt. Diese sorgfältige und detaillierte Umwandlung war damals auch ein gewaltiges technisches Wagnis. Das Innere des Tempels wurde umgestellt und herausgenommen.

Arsuz Steles (Hatay Archäologie Museum)

Die Arsuz Stelen (Bild: Hürriyet)

An den Fronten der Arsuz Stelen, die ungefähr 2,2 Meter hoch und 0,5 Meter breit sind, ist der Sturmgott dargestellt, der die Hand einer männlichen Figur, die möglicherweise den König darstellt, hält. Auf beiden Stelen befindet sich eine acht- und neunzeilige Hieroglypheninschrift. Der Autor der Inschrift stellt sich hierbei als Held Suppiluliuma vor, der König von Palistin, Sohn von König Manana.

Antonine-Brunnen (Burdur Sagalassos-Ruinen)

Der prächtige Antonine-Brunnen (Bild: Hürriyet)

Der neun Meter hohen Brunnen wurde während der Zeit des römischen Kaisers Marcus Aurelius erbaut. Für den Bau des prächtigen Brunnens wurden sieben verschiedenfarbige Steine verwendet.

Statue der Artemis (Izmir Ephesus Museum)

Die Statue der Artemis (Bild: Hürriyet)

Die Statue im Izmir Ephesus Museum hat alle Eigenschaften der griechischen Göttin Artemis. Das Kleid der Göttin ist mit Reliefs von Bienen und Löwen, Widdern, Hirschen, Greifen und Rosetten verziert, die das Symbol von Ephesus sind.

Orpheus-Mosaik (Sanliurfa Haleplibahce Mosaikmuseum)

Orpheus umgeben von Tieren (Bild: Hürriyet)

Das früheste bekannte Mosaik ist das Orpheus-Mosaik, bei dem es sich um eine mythologische Figur aus der Zeit des Osrhoene-Königreichs (194 v. Chr.) handelt. Ebenfalls auf dem Mosaik zu sehen sind verschiedene Tiere, die sich um Orpheus versammelt haben.

Alexandersarkophag(Archäologisches Museum in Istanbul)

Das Sarkophag Alexander des Großen (Bild: Hürriyet)

Der bemerkenswerte Sarkophag, der den Namen Alexander des Großen trägt, wurde um 325 v. Chr. angefertigt. In Jahr 1887 wurde er dann vom türkischen Archäologen Osman Hamdi Bey in Libanon gefunden und vom Bildhauer Osgan Efendi restauriert. Jetzt befindet er sich im Archäologisches Museum in Istanbul.

Zigeunermädchen-Mosaik (Gaziantep Zeugma Mosaikmuseum)

Das Mosaik des Zigeunermädchen (Bild: Hürriyet)

Der traurige Ausdruck in den Augen der Frau des Mosaiks, die den einzigen verbleibenden Teil des Bodenmosaiks des Speisesaals in der Maenad Villa darstellt, machte es zum am meisten bewunderten Artefakt des Gaziantep Museums. Das Mosaik wurde zum Symbol des Museums und wird nun die "Mona Lisa von Zeugma" genannt.

Zeustempel (Antike Stadt Kütahya Aizanoi)

Zeustempel (Bild: Hürriyet)

Der Tempel, der auf einem Hügel erbaut wurde und als wichtige religiöse Einrichtung der Stadt gilt, ist einer der am besten erhaltenen Zeustempel der Welt. An den vorderen Galeriewänden des Tempels befinden sich Inschriften, die Kaiser Hadrian und Apuleius preisen.

(gi)

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