imago images / Seskim Photo

“Macht mich traurig” - Galatasaray-Boss Cengiz kritisiert Trainer Terim

23.10.2020 23:44 Uhr

Galatasaray will in dieser Saison zum 23. Mal türkischer Fußballmeister werden. Doch nach nur sieben Punkten aus fünf Spielen und Tabellenplatz sechs sind die "Löwen" davon zurzeit weit entfernt. Nach der 1:2-Heimniederlage am vergangenen Montag gegen Tabellenführer Alanyaspor lässt Galatasaray-Präsident Mustafa Cengiz seinem Frust freien Lauf und kritisiert indirekt Trainer Fatih Terim.

"Die Pandemie- und Länderspielpausen sind ein echtes Problem für uns. Anscheinend ruht sich Galatasaray in dieser Phase aus, denn die Ergebnisse liegen auf der Hand. Wir müssen das nächste Level erreichen und für mehr Adrenalin sorgen", echauffierte sich der Klub-Boss in einem Interview mit der türkischen Zeitung "Milliyet". Zudem warf er dem Coach vor, zu wenig auf junge Spieler zu setzen. "Es wäre schön, wenn wir mit Spielern wie Kerem Aktürkoglu, Ogulcan Caglayan oder Ali Yavuz Kol spielen und wenigstens mit diesen jungen Spielern verlieren würden. Auch das macht mich sehr traurig."

Cengiz: Falcao-Transfer hat sich noch nicht ausgezahlt

Cengiz kritisierte aber nicht nur Terim und haderte mit dem schlechtesten Saisonstart von Galatasaray seit 14 Jahren. Er nahm sich auch Top-Stürmer Falcao zur Brust. Der Transfer des Kolumbianers im Sommer 2019 habe sich für die Istanbuler sportlich wie auch wirtschaftlich noch nicht gelohnt, weil der 34-Jährige bis heute erst insgesamt 15 Tore für Galatasaray erzielt habe.

"Falcao hätte Tore machen und wir 500.000 Trikots verkaufen sollen. Doch am Ende haben wir gerade mal 30.000 Trikots verkauft. Das sagt alles", so Cengiz.

(bl)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.