Hürriyet

​Istanbul: Installation von Klimaanlage in historischer Moschee löst Kontroversen aus

7.9.2020 7:38 Uhr

Die Installation einer Klimaanlage, neue Fliesenverkleidungen und Kunststofflampen in der 1300 Jahre alten Hirami-Ahmet-Pascha-Moschee hat für heftige Kritik gesorgt. Als die Klimaanlage an die Wand der Moschee montiert wurde, wurden laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Demirören (DHA), zudem Heizungsrohre in den Wänden der Moschee verlegt. Außerdem wurde direkt neben dem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert auch ein Hühnerstall errichtet. All diese Erweiterungen lösten im ganzen Land Kontroversen aus.

Der Hühnerstall neben der Moschee (Bild: Hürriyet)

Keine Klima nötig

„Da es sich bei diesen historischen Gebäuden um Steinstrukturen handelt und sie aus einem Mauerwerk bestehen, sind sie im Winter warm und im Sommer kühl.“ „Sie werden sicherlich keine Klimaanlage in einer 400 Jahre alten oder tausend Jahre alten Kirche in Europa sehen. Aber es ist ein Trend für uns [in der Türkei] geworden “, so die Angaben des Historikers Mehmet D. zur DHA.

Auch die 1650 erbaute Sheikh Devati Efendi Moschee und die Mihrimah Sultan Moschee wurden bereits mit Klimaanlagen versehen.

(gi)

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