Hürriyet

​Hazar-See in Elazig: Überall sinkt der Wasserpegel, hier steigt er

21.12.2020 21:21 Uhr

Die Türkei hat in diesem Jahr neben der Coronavirus-Pandemie den trockensten Winter der letzten Jahre vor sich. Während sich die Dürre in zahlreichen Dämmen und Seen des Landes sichtbar macht, ist die Situation im Hazar-See anders.

Während das Wasser in zahlreichen Quellen der Türkei abnimmt, stieg es im Hazar-See in der Provinz Elazig an, die in diesem Jahr am 24. Januar durch ein Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert wurde. Nach dem Erdbeben stieg der Wasserpegel im See um rund einen Meter, sodass sogar einige der Bäume in dem Parkgebiet des Sees nun unter Wasser stehen.

In Bezug auf die Veränderung des Hazar-Sees lieferte der Geologe Prof. Dr. Ercan Aksoy folgende Informationen: "Der Grund für den Zuwachs sind Niederschläge. Doch auch das Erdbeben Anfang des Jahres sowie die zahlreichen Erdbeben im Jahr 2019 in Elazig haben zu der Steigerung des Wasserstandes des Sees beigetragen. Während dieser Zeit nahmen aufgrund von Erdbeben die Risse der Felsen in dieser Region zu. Dies bedeutete, dass mehr Grundwasser an die Oberfläche drang und so die Wasserstände stiegen."

(gi)

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