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​Griechenland für "5-Parteien-Verhandlungen" bereit

11.1.2021 16:02 Uhr

Der griechische Außenminister Nikolaos Georgios Dendias erklärte, dass Athen und Zypern zu den "inoffiziellen Fünf-Parteien-Gesprächen" bereit seien, welche von den Vereinten Nationen (UN) und ihrem Generalsekretär Antonio Guterres in Bezug auf die Zypern-Frage angeregt wurden. In einem Interview mit der Zeitung "Kathimerini" bestätigte Außenminister Dendias diese positive Grundhaltung.

Dendias sagte dabei: "Griechenland nimmt mit aufrichtigem Willen und konstruktiver Absicht an Sondierungsgesprächen teil, aber die Tagesordnung dieser Gespräche ist festgelegt und kann nicht geändert werden." In Bezug auf die Frage, wie Athen seine Hoheitsgewässer im Ionischen Meer von sechs auf zwölf Meilen vergrößert, antwortete Dendias, Griechenland habe seine Hoheitsgewässer zum ersten Mal seit 1947 erweitert und dies auf der Grundlage des Völkerrechts friedlich getan.

"Wir bereiten uns darauf vor, unsere Hoheitsgewässer in anderen Regionen zu erweitern. Wir unternehmen die notwendigen technischen Schritte. Aber wann dies geschehen wird, ist eine politische Entscheidung", sagte Dendias. Was Zypern angehe, sagte Dendias, sei er "nicht optimistisch" in Bezug auf die Lösung des Problems und "das koordiniert mit der griechisch-zypriotischen Seite". An die UN gerichtet betonte er: "Wir sind bereit, auf den Vorschlag des Generalsekretärs Guterres einzugehen und an der 'inoffiziellen Quintettkonferenz' teilzunehmen."

(ce)

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