Hürriyet

"Goldenes Dreieck" in der Türkei ist Magnet für Touristen

17.1.2021 20:27 Uhr

Die Provinz Cinar liegt mitten in dem "goldenen Dreieck" von Mesopotamien und sorgt mit ihrem kulturellen Reichtum immer wieder für Aufmerksamkeit.

Im Laufe der Geschichte war die Region Heimat vieler kleinerer und größerer Staaten und ihr Reichtum zog Menschen aus unterschiedlichsten Ethnien an. Im vierten Jahrhundert bauten die Römer die Burg Zerzevan, von der heute nur noch die Ruinen erhalten sind. Einst war sie eine wichtige Militärbasis. Doch ihr Ursprung ist wesentlich älter und geht auf die Zeit der Assyrer im 8. Jahrhundert zurück. Es waren jedoch die Römer, die aus der Burg einen Militärposten machten, um sich vor islamischen Armeen zu schützen.

Wasserfälle und Vulkanhöhlen

Die Ruinen bestehen aus Wallresten, die 12 bis 15 Meter hoch und 1.200 Meter lang sind, einem 21 Meter hohen Wachturm, einer Kirche sowie Verwaltungsgebäude und Wohnräume. Bei Ausgrabungen wurde zudem ein vorchristlicher Tempel des Mithrais-Kultes entdeckt, der etwa vo 1.700 Jahren für rituelle Zwecke gebaut wurde.

Neben der Ruine beherbergt die Region noch die berühmte Lava-Straße, den Karasu-Fluss mit seinen Wasserfällen und die Vulkanhöhlen von Karacadag. 2019 haben fast 69.000 ausländische und 350.000 einheimische Touristen die Region besucht, so der Gouverneur von Cinar, Güher Sinem.

(an)

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