Hürriyet

​Gesundheitsminister Koca: Impfstoffe sollen in der Türkei im Abstand von 28 Tagen verabreicht werden

1.1.2021 10:33 Uhr

Die Türkei wird die Impfstoffe aus China gegen das neuartige Coronavirus in zwei Dosen und im Abstand von 28 Tagen verabreichen, so lauten die Angaben des türkischen Gesundheitsministers Fahrettin Koca.

Die erste Charge der drei Millionen Dosen des Impfstoffs der chinesischen Firma SinoVac kam am 30. Dezember in der Hauptstadt Ankara an. "Angesichts der Tatsache, dass sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt hat, wurde es als angemessen erachtet, die Injektion mit dem neuen Impfstoff in zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen zu verabreichen", schrieb Koca am 30. Dezember in einer Erklärung auf Twitter nach einem virtuell abgehaltenen Treffen des Gesundheitsministeriums.

Gesundheits- und Pflegeheim-Personal als erstes geimpft

Die Analyse des Inhalts der Sendung aus China habe laut Koca begonnen. Er erklärte, dass Stichproben mit zufälligen Dosen an die Laboratorien der staatlichen Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte geschickt worden seien. Er sagte, wenn der Stoff diese Tests bestehen würde, könnte er für den Notfall zugelassen werden.

Gesundheitspersonal und Personal aus Pflegeheime werden die ersten Personen sein, die die Impfstoffe erhalten, fügte der Gesundheitsminister hinzu. Er berichtete weiter, dass die Behörden planen, Impfstoffe in Familiengesundheitszentren, öffentlichen, privaten und Universitätskliniken zu verabreichen. "In dem Impf-Prozess werden die Impfstoffe mit speziell entwickelten Ministerialfahrzeugen mit Klimatisierungsmerkmalen transportiert und verteilt", sagte Koca. Er betonte, dass die Behörden den Transport, die Verabreichung und die Aufzeichnung der Impfstoffe digital überwachen würden.

Impfungen vorerst nicht obligatorisch

Nach Angaben der Minister können sich die Menschen durch einen Termin mit Hausärzten sowie in privaten und öffentlichen Krankenhäusern impfen lassen, nachdem dies von den Behörden bestätigt wurde. Die Impfungen werden jedoch vorerst nicht obligatorisch sein.

Koca berichtete des Weiteren, dass die Türkei 50 Millionen Dosen des SinoVac-Impfstoffs erhalten würde sowie 30 Millionen Dosen des Impfstoffs vom deutschen BioNTech.

(gi)

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