DHA

​Gazisehir Gaziantep besiegt Besiktas zuhause mit 3:1

6.11.2020 20:53 Uhr

Den achten Spieltag in der Süper Lig eröffneten am Freitagabend Gazisehir Gaziantep und Besiktas Istanbul. Für die Schwarzen Adler konnte es in Antep nur darum gehen, drei Auswärtspunkte zu holen, wenn man oben am Ball bleiben wollte. Daraus wurde nichts. Nicht nur, dass Gaziantep daheim mit 3:1 gegen die Istanbuler siegte, sie haben auch noch ihren Keeper nach einem Platzverweis verloren. 1,43 Punkte holten die Adler vom Dolmabahce Palast in sieben Matches in der Türkei im Schnitt – das ist zu wenig für die Ansprüche, die Sergen Yalcin an sein Team stellen muss.

Besiktas ging ambitioniert in die Partie bei Gazisehir Gaziantep und erspielte sich eine Feldüberlegenheit gegen die Hausherren. Die führte aber nicht zu Toren. Bereits in der 17. Minute musste Trainer Sergen Yalcin eine Auswechselung vornehmen, denn für Welinton ging es nicht weiter und er wurde durch Javi Montero ersetzt. Ein erstes echtes Zeichen setzte Cyle Larin in der 39. Minute, als er nur das Aluminium traf. Doch den Treffer besorgten dann die Hausherren. Kevin Mirallas (44. Minute) machte es besser als Larin und der Ball zappelte zum 1:0 für Antep im Netz der Adler. Damit ging es auch in die Pause.


Um in den zweiten 45. Minuten völlig aus dem Konzept zu geraten, trug Keeper Ersin Destanoglu in der 55. Minute seinen Teil dazu bei – er fing sich den roten Karton und flog vom Feld. Um wieder ein Mann zwischen den Pfosten zu haben musste Rachid Ghezzal in der 58. Minute runter und Ersatzkeeper Utku Yuvakuran kam aufs Feld. Und in Unterzahl schieb Larin dann besser drauf zu sein – er stielte nach Vorarbeit von Valentin Rosier in der 61. Minute in Unterzahl den Ausgleich zum 1:1 ein. Das blieb allerdings nicht lange so. Muhammet Demir (63. Minute) schoss nach Vorarbeit von Oguz Ceylan wieder die Führung von Antep heraus – 2:1. In der Nachspielzeit war es dann Kenan Özer (90.+7 Minute), der nach schönem Zuspiel von Guray Vural den Endstand zum 3:1 markierte. Besiktas wird sich fragen lassen müssen, wieso man nicht in der Lage war, 70 Prozent Ballbesitz – auch in Unterzahl – in Tore umzumünzen. Vielleicht wäre es richtig, über Cenk Tosun nachzudenken, der vor dem Kasten das Killer-Gen hat und Tore macht.


(ce)

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