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​Folge 4: Positive Umgebung in der Corona-Krise

10.4.2020 14:06 Uhr

Verschiedene Aspekte tragen zu einer positiven Grundstimmung bei. Ein großen Anteil daran hat die persönliche Umgebung. Diese inkludiert nicht allein Ihre eigenen vier Wände, sondern auch Ihre persönlichen Kontakte und Ihr virtuelles Umfeld.

Sorgen Sie jetzt dafür, dass Sie sich in jeder Hinsicht wohlfühlen.

Machen Sie es sich gemütlich

Die wegen des Coronavirus beschlossenen Bestimmungen besagen, dass Sie weitestgehend zu Hause bleiben sollen. #stayathome ist ein seit Wochen beliebter Hashtag als Appell an Ihr Verantwortungsbewusstsein. Damit Ihnen zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt bzw. damit Sie keine negativen Gefühle entwickeln oder sich eingesperrt fühlen, sollten Sie sich in ihrer räumlichen Umgebung wohl-, geborgen und entspannt fühlen. In einer Villa ist das ebenso möglich wie in einem kleinen Appartement.

Eine aufgeräumtes Zimmer entspricht einem aufgeräumten Kopf, heißt es. Tatsächlich lässt sich bei vielen Menschen von der sie umgebenden Unordnung auf ihre Seelengesundheit schließen. Nun braucht in einer Wohnung keine Ordnung wie in einem Museum zu herrschen, schließlich wird dort gelebt. Die Spuren dessen sollten sich für den Wohlfühleffekt allerdings im Rahmen halten. Unordnung beginnt, wo Kleiderhaufen den Boden drapieren, wo sich Geschirr in der Spüle stapelt, wo Flusen und Haare über die Fliesen wirbeln und Essensreste auf dem Tisch kleben. All das und Ähnliches sorgt für eine innere Unruhe, die kein Wohlfühlen zulässt.

Positiv auf das Wohlbefinden in der Wohnung wirken sich auch Düfte aus. Befürworter der Aromatherapie sind davon überzeugt, dass unser Geruchssinn und unsere Stimmung miteinander in Verbindung stehen und dass Düfte unsere Stimmung beeinflussen. Holen Sie sich also Duftkerzen und ätherische Öle, die Ihnen gefallen, nach Hause.

Umgeben Sie sich mit den richtigen Menschen

Okay, zu Zeiten von Corona müssen Sie mit "den üblichen Verdächtigen" vorliebnehmen. So viel Zeit mit der Familie zu verbringen, kann sowohl eine Bereicherung als auch eine Herausforderung sein. Daher sollten Sie die Menschen, mit denen Sie gerade auf andere Weise Kontakt haben, zum Beispiel per Telefon oder Videochat, mit Bedacht wählen. Halten Sie sich an Ihre engen Freunde, zu denen Sie auch vor Corona-Zeiten ein gutes, von Geben und Nehmen charakterisiertes Verhältnis hatten. Vielleicht denken Sie dabei auch an ein paar Zeitgenossen, bei denen Sie schon längere Zeit zweifeln. Haben Sie das Gefühl, dass jemand nur seine Probleme bei Ihnen ablädt, dass er sich in der Freundschaft egoistisch verhält oder Sie mit negativen Gedanken ständig herunterzieht? Beleuchten Sie diese Freundschaften gedanklich ein bisschen mehr. Vielleicht ist jetzt der beste Zeitpunkt, sich von diesen Menschen zu trennen.

Nehmen Sie die Virtualität unter die Lupe

Stellen Sie sich die Frage, aus welchen virtuellen Quellen Sie die meisten negativen Informationen beziehen? Die Antwort darauf verrät Ihnen, auf welchen Plattformen Sie jetzt und eigentlich auch in Zukunft keine Zeit verbringen sollten. Überlegen Sie sich Strategien und Beschäftigungen, die Ihnen dabei helfen, der Versuchung eines virtuellen Besuchs zu widerstehen. Am Ende werden Sie damit wertvolle Zeit für schöne Dinge im Leben gewinnen.

Distanzieren Sie sich von Kontakten oder Quellen, die das Zentrum der Aufmerksamkeit in gewohnter Manier suchen und dafür einiges an Drama kreieren. Das brauchen Sie jetzt noch weniger als zu ruhigeren Zeiten.

Darüber hinaus sollten Sie sich nur ein- oder zweimal am Tag mit Nachrichten versorgen. Stündlich den Corona-Liveticker oder ein und dieselbe schlechte Nachricht in zehn verschiedenen Artikeln zu lesen, tut Ihnen ganz sicher nicht gut. Informieren Sie sich also (wenn es Ihre Gedanken nicht erfahrungsgemäß negativ beeinflusst) am Morgen, konzentrieren Sie sich dann auf Ihren Job oder die Freizeit, und bringen Sie sich abends noch einmal auf den neuesten Stand der Dinge.

(jk)

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