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Ex-Arsenal-Coach Emery tritt gegen Özil nach

18.5.2020 15:46 Uhr

Fast anderthalb Jahre trainierte der Spanier Unai Emery den FC Arsenal, bevor er im November 2019 wegen ausbleibender Erfolge seinen Hut bei den Gunners nehmen musste. In einem Interview mit der britischen Zeitung "Daily News" blickt er nun auf die Zeit zurück - und tritt gegen Mesut Özil nach.

Insgesamt, so der Spanier, sei die Zusammenarbeit schwierig gewesen. Er habe mit "aller Macht" versucht, dem früheren Nationalspieler zu helfen und wollte "auch immer", dass er spielt. Doch es habe öfters nicht gepasst. "Özil muss selbstkritischer werden, seine Einstellung und sein Engagement verbessern", erklärte der 48-Jährige.

Berg- und Talfahrt unter Emery

Es ist nicht das erste Mal, dass Emery Kritik an Ozil äußert. Kleine Sticheleien konnte er sich während seiner Amtszeit als Arsenal-Chefcoach nicht verkneifen. So sagte er einmal: "Manchmal spielt Arsenal besser mit Mesut, manchmal macht er nicht so viel Unterschied."

Unter Emery erlebte Özil eine Berg- und Talfahrt. Insgesamt kam der Weltmeister von 2014 zu 42 Einsätzen, saß aber auch oft auf der Bank oder stand noch nicht einmal im Kader. So etwas hätte der 31-Jährige unter Arsene Wenger nie erlebt, unter dem Özil bei Arsenal regelrecht aufblühte und seine bislang beste Zeit beim Premier-League-Klub erlebte.

Özil sollte Kapitän werden

Trotz aller Kritik war Emery aber bereit, Özil zum Kapitän zu machen. "Er hätte Kapitän werden können, aber seine Mitspieler wollten es nicht. Das war nicht meine Entscheidung, es war die der Spieler." Für neun Spiele setzte sich der Coach aber durch und Özil trug die Kapitänsbinde. Bemerkenswert: Von den neun Spielen ging nur eines verloren.

(bl)

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