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"Ernstes Angebot": Wechselt Mesut Özil zu D.C. United in die USA?

9.12.2020 13:05 Uhr

Zuletzt war es in Sachen Wechsel-Spekulationen etwas ruhig um Arsenal-Profi Mesut Özil geworden. Doch nun kocht die Gerüchteküche wieder auf Hochtouren. Nachdem am Dienstag durch die Medien geisterte, dass der 32-Jährige noch im Winter bei Fenerbahce anheuert, soll nun D.C. United aus Washington an dem offensiven Mittelfeldspieler dran sein. Es soll sich um ein "ernstes Angebot" handeln, berichtet die türkische Nachrichtenagentur DHA.

Genaue Angebotsdetails sind zwar nicht bekannt, Özil soll aber offen für einen möglichen Wechsel zum Klub aus der Major League Soccer sein - und das bereits im Januar. Zum einen könnte der Weltmeister von 2014 seine Karriere in Washington aktiv ausklingen lassen, zum anderen sei die USA der "perfekte Standort" für Özils Geschäftsaktivitäten nach der Karriere, heißt es in dem Bericht. Özil betreibt mit seiner Marke "M10" unter anderem ein internationales E-Soccer-Team, einen Online-Store und mittlerweile auch eine eigene Modelinie.

D.C. United soll schon einmal angeklopft haben

Es ist nicht das erste Mal, dass Özil mit D.C. United in Verbindung gebracht wird. Bereits vor gut einem Jahr wurde der begnadete Techniker bei dem US-Klub als Nachfolger von Englands früherem Superstar Wayne Rooney gehandelt, der den Klub im Januar 2020 verlassen hatte. Derzeit spielt Özil trotz eines Jahresgehalts von 20 Millionen Euro bei Arsenal-Trainer Mikel Arteta keine Rolle mehr. Es gilt als unwahrscheinlich, dass er in dieser Saison noch einmal für die "Gunners" aufläuft. Sein Vertrag läuft im Sommer 2021 aus.

Ali Koc: Özil "außerhalb unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten"

Zuvor sprachen Offizielle aus Kreisen von Fenerbahce davon, dass der Ex-Weltmeister ein "Kanarienvogel" werden soll. Im Winter und das zu 90 Prozent. Dem widersprach dann aber der Präsident des Vereins, Ali Koc. Er sagte: "Das liegt außerhalb unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten. Es ist ein Traum, der sich aber nicht verwirklichen lässt." Damit scheint das Thema einer Verpflichtung von Mesut Özil bei Fenerbahce vom Tisch zu sein, auch wenn der Mittelfeldregisseur derzeit nur noch mit einem Marktwert von rund neun Millionen Euro gefahren wird. Kein Vergleich zu den 50 Millionen Euro, die Özil vor rund zwei Jahren noch wert war. In den letzten zwölf Monaten hat der Ausnahmekicker aus Gelsenkirchen rund zwei Drittel seines Marktwertes eingebüßt.

(bl)

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