Milliyet

​Eine Reise in die Geschichte mit Seldschuken-Gräbern in Ahlat

13.11.2020 13:16 Uhr

Auf dem seldschukischen Friedhof in Ahlat, der auf der temporären Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, gab es Ende Oktober eine Besucherdichte, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Der Friedhof in Ahlat, an den Ufern des Vansees in Bitlis, gilt als der größte türkisch-islamische Friedhof der Region.

Die Seldschuken-Gräber sind ein wichtiges Ziel im Kulturtourismus der Türkei und tragen Spuren vieler Zivilisationen und nehmen ihre Besucher mit auf eine historische Reise. Der Friedhof zieht mit 8.200 Grabsteinen, Inschriften, Reliefs und Schnitzereien auch während der Coronavirus-Pandemie die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.

Ismail D., der aus Yozgat in die Region reiste, erklärte, dass er nach Ahlat gekommen sei, um seine Vorfahren zu sehen: "Hier sehen wir die Bedingungen, unter denen unsere Vorfahren kämpften. Ahlat ist eine besondere Stätte der Türken. Es ist eine sehenswerte Touristikregion am Ufer des Van-Sees, deren Gräber eine Geschichte von fünftausend Jahren haben. Den Ort sollte man sich nicht entgehen lassen."

(gi)

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