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​Die schönsten Landschaften der Türkei

9.7.2020 13:04 Uhr

Die Geschichte der Türkei reicht weit zurück. Als Wiege der Menschheit gilt das Land in vielen Quellen. Unzählige Zivilisationen haben es geprägt, und deren Spuren kann man überall verfolgen.

Wie eine Geschichtsstunde wird der Türkeiurlaub aber dennoch nicht sein, denn seine Landschaften sind ein faszinierender Kontrast.

Weiß wie Schnee

Weltbekannt sind die blendend weißen Sinterterrassen von Pamukkale, das zentral zwischen Izmir und Ankara in der Provinz Denizli liegen. Seit Millionen von Jahren sprudeln dort die heißen Quellen und haben die verschiedenen Becken geformt. Einen magischen Anblick bieten sie. Schon die alten Griechen waren so begeistert, dass sie die Stadt Hierapolis bauten und Touristen dazu einluden, in den Becken zu baden. Das ist bis heute möglich.

Wie in Tausendundeiner Nacht

Viel mehr als nur Ballons - Uchisar in Kappadokien (Bild: imago images/ Arabian Eye)

Eine Landschaft wie in Kappadokien findet man nirgends auf der Welt noch einmal. Das antike Königreich im Herzen der Türkei ist für seine Feenkamine bekannt – durch die Auffaltung des Taurusgebirges entstandene Tuffsteinsäulen, welchen Erosion, Wind und Niederschlag die eigentümlichsten Formen verliehen haben. Tiefe Schluchten, grüne Täler und in Felsen gebaute Höhlensiedlungen schaffen noch mehr Atmosphäre.

Abseits der Touristenpfade

Über 540 Kilometer führt der Lykische Weg von Fethiye nach Antalya. Er zählt zu den besten Wanderwegen der Welt. Die Route schlängelt sich sowohl durch das Inland, aber auch an der Küste entlang, wo sich von Berggipfeln aus grandiose Ausblicke auf das Mittelmeer bieten. Historische Highlights sind verschiedene Ruinen wie die antike Stadt Olympos. Zwanzig bis dreißig Tage benötigt man, um den Weg komplett abzuwandern.

Wo das Mittelmeer die Ägäis küsst

Die Blaue Lagune von Ölüdeniz im Landkreis Fethiye glitzert in den schönsten Schattierungen von Türkis und Aquamarin. Der beliebte und leider oft überfüllte Strand liegt am Fuße des fast 2.000 Meter hohen Berges Babadag, der zusammen mit Pinienwäldern für eine imposante Kulisse sorgt. Die blaue Flagge, mit welcher der Strand ausgezeichnet ist, garantiert besonders gute Wasserqualität.

Von Vulkanen umarmt

Die armenische Kirche und der Vansee (Bild: imago images/ imagebroker)

Der Vansee ist der größte See der Türkei und zugleich der größte Sodasee der Erde. Er misst ca. 3.800 Quadratkilometer, ist bis zu 430 Meter tief und hat keinen Abfluss. Ganz im Osten der Türkei liegt er auf einer Höhe von 1.648 Metern. Bis zu 4.000 Meter hohe Berge und Vulkane rahmen ihn ein. Taucher entdeckten in seinen Tiefen eine jahrtausendalte, gut erhaltene Festung mit bis zu vier Meter hohen Mauern.

In Felsen geschlagen

Einen Großteil des Nordens der Türkei nimmt das Pontische Gebirge ein. Die Bergkette zieht sich entlang der Küste des Schwarzen Meeres und hält verschiedene szenische Höhepunkte bereit. Am spektakulärsten ist sicherlich das aus dem 4. Jahrhundert stammende Sumela-Kloster in der Provinz Trabzon. Es ist in steile Felsen geschlagen und hängt schwindelerregend hoch über einem Tal.

(jk)

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