Hürriyet

​Der Colorado-River der Türkei: Das Munzur-Tal bei Tunceli

22.10.2020 11:01 Uhr

Trotz der Coronavirus-Pandemie setzt sich der Zustrom von Besuchern im Munzur-Vadisi-Nationalpark (kurz: Munzur-Tal) fort, der für seine natürliche Schönheit, seine endemischen Arten und seinen Reichtum an bedrohten Wildtieren bekannt ist.

Der Murat-Fluss fließt durch das Tal (Bild: Hürriyet)

Das Munzur-Tal in Tunceli wurde im Jahr 1971 zum Nationalpark erklärt und erstreckt sich über eine Fläche von 42.674 Hektar. Es ist einer der größten und artenreichsten Nationalparks der Türkei. Durch die Kombination mit den Farben des Herbstes schafft es derzeit eine unersättliche Atmosphäre und zieht weiterhin die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich.

Aufnahme aus der Luft des Tals (Bild: Hürriyet)

Der Nationalpark beherbergt verschiedene Pflanzenarten, darunter um die 250 endemische Pflanzen. Auch bedrohte Vogelarten haben im Park ihr Zuhause gefunden. Zudem gibt es hier etliche Höhlen sowie mehrere Sinterterrassen und natürliche Thermalbäder zu entdecken.

"Es ist wie Colorado, nur grüner"

Ein Bewohner aus Istanbul, Onur O. (29), verglich den Colorado-River in den USA mit dem Munzur-Tal in der Türkei. Im Vergleich seien beide Orte wunderschön, doch der Colorado-River in den Staaten sei "trockener" als Munzur. Er erklärte: "Colorado ist ein trockener Ort, aber hier gibt es viel Grün. Hier merken die Menschen, dass sie atmen. An einem Ort wie Istanbul sehnen sich die Menschen nach Grün und Blau."

Viel Grün erstrahlt aus dem Tal (Bild: Hürriyet)

Tunceli, das sich durch seine natürliche Schönheit auszeichnet, ist nach wie vor der Favorit vieler Touristen aus den umliegenden Provinzen. Bis Oktober seien ungefähr eine Million Menschen in die Provinz eingereist.

(gi)

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