Hürriyet

​Büyükcekmece-See in Istanbul verwandelt sich in öde Landschaft

19.12.2020 12:40 Uhr

Der Dürre-Alarm setzt sich in der türkischen Metropole Istanbul weiter fort, wo in den letzten Monaten die Wasserpegel der Staudämme die niedrigste Rate in den letzten 10 Jahren anzeigten. Die letzten Niederschläge, die vor einigen Tagen in der Region fielen, lagen unter den Erwartungen und brachten Wasservorrat für nur etwa einen Tag nach Istanbul.

Der Büyükcekmece-See, einer der wichtigsten Staudämme, die den Wasserbedarf Istanbuls decken, verwandelte sich in eine kahle Landschaft nachdem erneut Wasser entnommen wurde. Die Auslastung des Sees läge derzeit hierbei bei 16,97 Prozent.

Hoffnung gaben allerdings die letzten Regenfälle, die um die drei Tage in der Region andauerten. Laut einer Erklärung der ISKI stieg die Auslastung der Dämme hier dank des Regens von 21,65 Prozent um 0,29 Prozent und erreichte somit einen Wasserstand von 21,94 Prozent. Auch wenn diese Zunahme der Metropole nur einen Tag mehr Wasservorrat bringen wird, stieg der Pegel - wenn auch nur wenig - an.

Die Belegungsraten anderer Dämme wurden wie folgt gemessen:

Ömerli 21,05 Prozent, Pabucdere 6,56 Prozent, Sazlidere 5,59 Prozent, B.Cekmece 16,97 Prozent, Alibeyköy 30,31 Prozent, Terkos 22,96 Prozent, Elmali 24,54 Prozent, Darlik 50,47 Prozent und Istrancalar 33,54 Prozent.

(gi)

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