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Bei Kämpfen im Nordosten Malis etwa 40 Tote Zivilisten

13.12.2018 21:00 Uhr

Rund 40 Zivilpersonen sind nach Militärangaben bei Kämpfen im Nordosten Malis getötet worden.

Eine Gruppe Bewaffneter auf Motorrädern habe am frühen Morgen im Bezirk Ménaka ein Dorf angegriffen und das Feuer eröffnet, erklärte Armeesprecher Diaran Koné am Freitag. Die Angreifer seien vermutlich aus dem Niger stammende Angehörige des nomadischen lebenden Hirtenvolks der Fulani.

Im wüstenhaften Norden Malis sind zahlreiche Gruppen islamistischer Terroristen aktiv, von denen viele Al-Kaida die Treue geschworen haben. Es kommt in dem Gebiet aber auch immer wieder zu Kämpfen zwischen sesshaften Bauern und Nomadengruppen.

Ménaka liegt rund 250 Kilometer östlich der Stadt Gao unweit der nigrischen Grenze. In Gao sind rund 1000 Soldaten der Bundeswehr stationiert, die sich an einem UN-Friedenseinsatz zur Stabilisierung des armen westafrikanischen Landes beteiligen.

(be/dpa)

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