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​Basaksehir feiert historischen 2:1-Sieg gegen Manchester United

4.11.2020 21:58 Uhr

Am dritten Spieltag in der Gruppe H der Champions League durfte Basaksehir mit einem 2:1 ausgerechnet gegen Tabellenführer Manchester United den ersten Sieg feiern. In der kommenden Woche kommt es in England zur "Revanche", denn da muss IBB erneut gegen die Red Devils antreten, die heute in Istanbul allerdings eher lust- und ideenlos denn teuflisch wirkten.

In den ersten Minuten des Spiels in Istanbul zwischen dem türkischen Meister Basaksehir und dem dreimaligen Champions-League-Sieger Manchester United wollten die Red Devils gegen die Eulen zeitig Druck machen. Das taten sie auch, aber in der Verteidigung verstehen die Istanbuler ihr Handwerk – und nicht nur da. Demba Ba (13. Minute) marschierte bei einem Konter durch die hoch stehende Hintermannschaft der Red Devils und hatte plötzlich nur noch Henderson vor sich – und machte überlegt von knapp außerhalb der Box das 1:0 für die Hausherren. Manchester machte einen überraschten Eindruck und den nutzte nach einer Schlafattacke von Mata Deniz Türüc (40. Minute). Er lief ihm den Ball ab, flankte und Demba Ba zeigte seine ganze Erfahrung, indem er den Ball für Visca durchließ. Und der lochte zum 2:0 ein. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und kam durch Martial (43. Minute). Shaw marschierte auf links, flankte nach innen und ließ Martial Keeper Mert Günok per Kopf keine Chance – Anschlusstreffer zum 2:1. Damit ging es in die Pause.

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Zu Beginn der zweiten 45 Minuten machten die Red Devils einen wacheren Eindruck – was wahrscheinlich an der Halbzeitansprache von Ole Gunnar Solskjaer gelegen haben dürfte. Doch Basaksehir machte das, mit dem man in der letzten Saison Meister der Süper Lig wurde – den Vorsprung rausschießen und dann hinten dicht stehen, um zu verteidigen. Doch wie sich Manchester auch mühte, sie fanden im Abwehrbollwerk von Istanbul keine Lücke. Wobei das erwartete Angriffsfeuerwerk von den Red Devils auch nicht zünden wollte und die Angriffsbemühungen teils sogar "behäbig" wirkten. Zum großen Aufreger kam es in den Schluss-Sekunden der Nachspielzeit. Matic servierte mit dem Kopf nach innen und da stand Topal, der die Kugel in Richtung des eigenen Kastens verlängerte. Epureanu musste alles geben, den Ball noch in letzter Sekunde von der Linie wegzukratzen – das war haarscharf. Damit hatte Basaksehir den Sieg unter Dach und Fach, was der wirklich guten Defensivabteilung zu verdanken war, die ganze Arbeit leistete.

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(ce)

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